Kulmbach
Prozess

Kulmbacher sollen schwunghaften Rauschgifthandel betrieben haben

Am Freitag (11. Oktober) beginnt vor dem Landgericht Bayreuth der Prozess gegen fünf Angeklagte, darunter zwei in Kulmbach lebende Männer und einen weiteren aus Untersteinach. Sie sollen mit Haschisch und Marihuana gehandelt haben.
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Symbolbild: Archiv/Kay Nietfeld, dpa
Symbolbild: Archiv/Kay Nietfeld, dpa

Die Staatsanwaltschaft wirft den insgesamt fünf Männern vor - zwei von ihnen leben in Bayreuth -, mit Haschisch und Marihuana in nicht geringen Mengen gehandelt zu haben. Bezogen hatten sie die Betäubungsmittel von Lieferanten vorwiegend aus dem Raum Berlin. Verkauft wurden sie in der Region Bayreuth und Kulmbach.

Die Staatsanwaltschaft hat einen Tatzeitraum von Anfang/Mitte 2017 bis zur ersten Jahreshälfte 2018 festgemacht. Zunächst verkauften die Männer Haschisch im niedrigen bis mittleren dreistelligen Grammbereich, später besorgten sie sich wohl im Raum Leipzig Marihuana, um es in der Region gewinnbringend weiterzuverkaufen.

Die Tatintensität der Männer ist nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft unterschiedlich, ein Teil der Angeklagten war zum Tatzeitpunkt Heranwachsender.

Der Prozess beginnt am Freitag (11. Oktober) um 9 Uhr und wird in der kommenden Woche täglich (außer donnerstags) um 9 Uhr vor dem Landgericht Bayreuth fortgesetzt.

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