Kulmbach
Kontrolle

Kulmbacher Polizei zieht Autofahrer unter Drogen aus dem Verkehr

Gleich zwei Autofahrer, die unter Drogeneinfluss in Kulmbach unterwegs waren, zog die Polizei aus dem Verkehr.
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Gleich zwei Autofahrer, die unter Drogeneinfluss in Kulmbach unterwegs waren, zog die Polizei aus dem Verkehr. Symbolfoto: Ralf Hirschberger/dpa
Gleich zwei Autofahrer, die unter Drogeneinfluss in Kulmbach unterwegs waren, zog die Polizei aus dem Verkehr. Symbolfoto: Ralf Hirschberger/dpa
Gleich zwei Verkehrssünder, die am Neujahrstag unter dem berauschenden Einfluss von Betäubungsmitteln hinterm Lenkrad saßen, gingen der Kulmbacher Polizei ins Netz. Auf die beiden Männer kommen nun jeweils ein Bußgeld von mindestens 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot zu.


Weil die Tüv-Plakette abgelaufen war ...


Die erste "berauschte" Fahrt unterbanden die Ordnungshüter am Nachmittag in der Webergasse. Zunächst stach ihnen lediglich eine abgelaufene Tüv-Plakette am Audi eines 29-jährigen Bayreuthers ins Auge. Der Fokus richtete sich jedoch rasch auf dessen Fahrtüchtigkeit, die den Verdacht eines vorangegangenen Konsums von Betäubungsmitteln wachsen ließ.

Da der Fahrer keine weiteren Tests, die ihn hätten entlasten können, zuließ, führte sein Weg direkt ins Krankenhaus zur Blutentnahme.


Ab zur Blutentnahme


Kurz vor Mitternacht wurden die Beamten ein weiteres Mal argwöhnisch, als bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle im Gasfabrikgässchen ein 21-jähriger Kulmbacher in seinem Seat durch drogentypische Anzeichen auffiel.

Hier bestätigte schließlich ein Urintest den ersten Verdacht des vorangegangenen Konsums von Cannabis. Seinen Wagen musste der junge Mann an Ort und Stelle stehen lassen, den Autoschlüssel an die Polizisten übergeben und diese zur Blutentnahme begleiten.


Unerlaubte Medikamente an Bord


Hinzu kommt außerdem, dass der junge Mann in seinem Fahrzeug verschreibungspflichtige Medikamente mitführte, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen. Zusätzlich zur Verkehrsordnungswidrigkeit wird nun auch wegen Drogenbesitzes gegen ihn ermittelt. Über die abschließende Sanktion muss die Justiz befinden. pol
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