Kulmbach
Kurioses

Kulmbacher Kanonenkugel aus Dreißigjährigem Krieg auf Reisen durch Bayern

Das Geschoss hatte 400 Jahre im Kulmbacher Erdreich und auf der Plassenburg gelegen. Dann brachten Diebe es in die Oberpfalz. Jetzt ist es wieder da.
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Polizeihauptkommissar Blum von der  Polizei Kulmbach und Kastellan Harald Stark freuen sich, dass die 400 Jahre alte Kanonenkugel wieder da ist.Polizei Kulmbach
Polizeihauptkommissar Blum von der Polizei Kulmbach und Kastellan Harald Stark freuen sich, dass die 400 Jahre alte Kanonenkugel wieder da ist.Polizei Kulmbach
Ende Mai war eine Kanonenkugel - ein beliebtes Anschauungsobjekt bei Führungen auf der Plassenburg -bei einer Führung verschwunden. Die Polizei ermittelte und bat auch um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Diese führten letztlich zum Erfolg, da aufmerksame Bürger den entscheidenden Hinweis auf den Dieb und damit auch den Aufenthaltsort des geschichtsträchtigen Relikts geben konnten. Ein 29-jähriger Mann aus Regensburg besichtigte die Burg und war von der vier Pfund schweren Kugel offenbar so angetan, dass er sie kurzerhand in einem unbeobachteten Moment verschwinden ließ.

Als er wieder zuhause war und mit seiner Tat konfrontiert wurde, zeigte er sich jedoch einsichtig und brachte sein Diebesgut reumütig zu einer Regensburger Polizeidienststelle. Während nun die Justizbehörden über seine Tat entscheiden müssen, konnte das Objekt der Begierde zwischenzeitlich wieder nach Kulmbach überführt und am Bestimmungsort an die glücklichen rechtmäßigen Besitzer übergeben werden, so dass sich auch künftige Besucher an der "Geschichte zum Anfassen" erfreuen können.


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