Kulmbach
Gründung

Kulmbacher Juniorakademie geht an den Start

Zum Start der Kulmbacher Juniorakademie im Mönchshof testeten 35 Kinder die Möglichkeiten im Mupäz. Während die Erwachsenen über gesunde Ernährung diskutierten, widmete sich der Nachwuchs der Praxis und bereitete leckere Häppchen für die Gäste zu.
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Ran an die frischen Zutaten: Die ersten Teilnehmer der Juniorakademie hatten viel Spaß bei ihrem gemeinsamen Küchen-Projekt. Fotos: Sonja Adam
Ran an die frischen Zutaten: Die ersten Teilnehmer der Juniorakademie hatten viel Spaß bei ihrem gemeinsamen Küchen-Projekt. Fotos: Sonja Adam
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Die Juniorakademie am Museumpädagogischen zentrum des Bayerischen Bäckerei- und Brauereimuseums ist offiziell aus der Taufe gehoben. 35 Kinder testeten zum Auftakt, was die Lehrküche bietet. 17 haben sich schon fest für die Veranstaltungen der Juniorakademie angemeldet. Pro Quartal soll es eine Veranstaltung geben.
"Aber wir haben schon wieder neue Ideen, was wir noch machen wollen", sagt die Leiterin Uschi Prawitz zum Start. So wurde die Jugendnationalmannschaft der deutschen Köche gewonnen. Frank Wilzok hat angeboten, eine Lektion über erste Hilfe für Küchenunfälle zu geben. Und für Jugendliche ab 16 Jahren soll ein Bierseminar angeboten werden. "Dabei geht es um Biertrinken mit Bewusstsein", sagt Prawitz.

Mit der Resonanz sind die Ini tiatoren der Juniorakademie mit Uschi Prawitz und Sigrid Daum an der Spitze äußerst zufrieden.
Zum Auftakt diskutierten gestern die Erwachsenen unter der Moderation von Jeoffrey Streit. Auf dem Podium saßen Wolfram Brehm von der IHK, Landrat Klaus Peter Söllner, Tina Langenscheidt vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michael Pfitzner von der Mittelschule Stadtsteinach, Markus Ewald von der Akademie für Ernährung sowie Mupäz-Leiterin Brigitte Lauterbach und Barbara Christoph, die Leiterin der Servicestelle für Museen des Bezirks.

Die Kinder hielt sich nicht mit Theoretischem auf, sondern probierten unter der fachkundigen Anleitung von Koch Marcus Schulz aus, was gesunde und bewusste Ernährung eigentlich bedeutet.

Schön anzuschauen und gesund

Die Kinder schnippelten Petersilie und verrührten sie mit Quark zu einem kernigen und würzigen Brotaufstrich. Hackepeter wurde mit roten Zwiebeln gewürzt, in Tüllen gefüllt und fachgerecht auf die frischen Museumsbrote gedrückt. "Das macht richtig Spaß und ist nicht schwer. Man fühlt sich fast wie ein Bäcker", erklärte Jule Günther (6) und drückte dicke Streifen auf die Schnitten.

Jasmin Prawitz (10) und Savina Förster (9) schnippelten Radieschen. Denn die sollten auf dem Kräuterquark als optische Verzierung dienen. Niclas Neuber (5) indes ist gerade mal so groß, dass er auf die Arbeitsfläche schauen kann. Aber auch er ist schon mit Feuereifer bei der Sache und schmiert Brote am laufenden Band.

Immer wieder hilft Koch Marcus Schulz und gibt Anleitungen. Und unterdessen kocht er selbst Tomatensugo mit Stern anis und Kürbisaufstrich mit Ingwer-Chili-Note. Denn schließlich sollen die Brote schön bunt und vielfältig sein.
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