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Kulmbach
Lernort Staatsregierung

Kulmbacher Gymnasiasten im Gespräch mit Ministern

Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern blickten beim Lernort Staatsregierung in der Bayerischen Staatskanzlei hinter die Kulissen der Regierungsarbeit.
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Leonie Neubauer (Mitte) und Sophia Tittel im Gespräch mit Kultusminister Michael Piazolo.Hubertus Baumann
Leonie Neubauer (Mitte) und Sophia Tittel im Gespräch mit Kultusminister Michael Piazolo.Hubertus Baumann
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Über 200 Schülerinnen und Schüler aller Regierungsbezirke waren am Dienstag im Rahmen des Programms "Lernort Staatsregierung" nach München eingeladen, um sich mit den Kabinettsmitgliedern über aktuelle politische Themen auszutauschen und mehr über die Arbeit der Bayerischen Staatsregierung zu erfahren. Mit dabei waren Schülerinnen und Schüler der Sozialkundekurse der elften Klassen des Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasiums in Kulmbach - für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte das Bläserensemble des MGF unter der Leitung von Hubertus Baumann.

Kultusminister Michael Piazolo betonte: "Der "Lernort Staatsregierung" eröffnet jungen Menschen in Bayern erfolgreich einen anschaulichen und praxisnahen Einblick in politische Entscheidungsprozesse. Zugleich lädt das Programm Jugendliche ein, selbst aktiv an unserem gesellschaftlichen Leben mitzuwirken." Ihm sei es wichtig, mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen, ihre Anliegen kennenzulernen und ihre Ideen in seine Arbeit einzubeziehen. Der "Lernort Staatsregierung" biete dazu eine gute Möglichkeit für beide Seiten, um in einen offenen und konstruktiven Dialog zu treten, so Piazolo.

Die bayerische Staatsregierung hat das Programm "Lernort Staatsregierung" 1988 ins Leben gerufen, um bei Jugendlichen Interesse und Teilhabe an der Politik zu wecken. Die bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit organisiert zentral für die Staatsregierung den "Lernort".

Über 150 Klassen aus allen Schularten besuchen jedes Jahr einen Tag lang eines der bayerischen Staatsministerien und die bayerische Staatskanzlei. Die Schülerinnen und Schüler können sich auf diese Weise vor Ort über die Aufgaben und Arbeitsweisen von Politik und Verwaltung informieren und mit leitenden Beamten und Kabinettsmitgliedern über für sie wichtige Themen diskutieren.

An dem Programm können die 9. und 10. Klassen der Mittelschulen (gegebenenfalls auch Förderschulen), die 10. Klassen der Realschulen, Wirtschaftsschulen und Gymnasien, Berufliche Schulen sowie auch Kurse aus den 11. und 12. Jahrgangsstufen der Gymnasien teilnehmen.

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