Kulmbach
Halbzeitbilanz

Kulmbacher Bierwoche 2014: Es läuft bestens

Die Kulmbacher und ihre Gäste aus aller Welt feiern auch 2014 ein friedliches Fest, bei dem die Stimmung und der Stadel schon mehrmals kochten. So lässt sich die Halbzeitbilanz zusammenfassen, die Brauerei, Festwirte, Polizei und BRK am Mittwoch zogen.
Artikel drucken Artikel einbetten
+49 Bilder
Besonders erfreulich: Polizei und BRK waren (relativ) wenig gefordert. Von den 90 Einsätzen der Rot-Kreuz-Helfer, so Einsatzleiter Maximilian Türk, sind viele Pflaster abzuziehen. "Die offenen Schuhe sind unser Hauptthema."

Erst zwei Alkohol-Patienten
Schlägereien und Pöbeleien seien zurückgegangen, meist gehe es um Schnittverletzungen. Bisher habe man erst zwei Personen alkoholbedingt behandeln müssen, ansonsten habe man "eine sehr, sehr ruhige" erste Wochenhälfte mit 1413 Helferstunden erlebt.

Was wohl auch auf das seit 2001 ständig verbesserte Sicherheitskonzept bei der Bierwoche zurückzuführen ist, wie Cheforganisator Michael Schmid von der Kulmbacher Brauerei unterstrich. Die Zusammenarbeit von Polizei, Bereitschaftspolizei, Sicherheitsdienst, BRK und Festwirten klappe ausgezeichnet. "Zum Wohlfühlen gehört eben auch die Sicherheit."

Das gelte auch für das Verkehrsgeschehen zur Bierfestzeit. Mit dem Hinweis auf das vielfältige alkoholfreie und alkoholreduzierte Angebot der Brauerei ist seine Empfehlung klar: "Nach einer Maß Festbier ist nicht zu raten, noch selbst mit dem Auto zu fahren."

Die meisten Einsätze am Dienstag
Was Reinhard Eber, stellvertretender Leiter der Kulmbacher Polizei, sicher bestätigt. Lediglich zwei Alkoholfahrten wurden demnach registriert, die Stadtsteinacher Kollegen meldeten einen Fall mit 1,5 Promille. Diesem Verkehrssünder konnten die Beamten aber nicht einmal den Führerschein abnehmen. Denn: "Er hatte keinen mehr."

Am einsatzintensivsten war laut Eber bisher der Dienstag  mit Körperverletzungen, die mit Ausnahme eines Kieferbruchs aber glimpflich abgingen. Ebenso erfreulich: In der Stadt gab es wenig Vandalismus. Einige Gully-Deckel-Heber konnten ebenso wie eine Döner-Buden-Kraxler dingfest gemacht werden.

Wetterkapriolen kein Problem
Das Wetter und seine Kapriolen haben dem Bierfest bisher keinen Abbruch getan. Die Unwetterwarnungen hätten sich nicht bestätigt, "der Wettergott hat es bisher gut gemeint," so Michael Schmid. Schon zu Wochenbeginn habe die Stimmung im Stadel Höchstwerte erreicht, wobei sein Dank auch den heimischen Musikvereinen für einen tollen Job am Nachmittag galt.

Und was sagen die Festwirte? Claudia Ohnemüller ist hochzufrieden und will auch weiter mit ihren Kollegen für eine gute Stimmung hinter der Theke sorgen. Und dafür, dass man in Kulmbach auch wirklich einen Liter Festbier bekommt, wie es Michael Schmid betonte.

Stimmung steigt weiter
Für den Cheforganisator und für Unternehmenssprecherin Helga Metzel ist klar, dass Spitzenkapellen auch in der zweiten Wochenhälfte bis zum Sonntag zum krönenden Abschluss der 65. Kulmbacher Bierwoche das Zelt zum Kochen bringen und Stimmungsbarometer weiter steigen lassen werden. "Verlängerung gibt es leider keine. Sonst würden wir Weltmeister."

Kommentare (1)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren