Kulmbach
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Kulmbach früher: Tankwart war ein Lehrberuf

Norbert Ramming zog mit der Firma Shell Hofmann von der Tankstelle am See zum Kreuzstein um.
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Die Tankstelle am See  1960: Hier sieht man die Belegschaft der Firma Shell Hofmann  Neben  Geschäftsführer Werner Hofmann (Vierter von links) und seinem  Sohn Walter steht  Norbert  Ramming (Dritter von rechts), der ab 1958 in der Tankstelle seine Lehre machte. Foto: privat
Die Tankstelle am See 1960: Hier sieht man die Belegschaft der Firma Shell Hofmann Neben Geschäftsführer Werner Hofmann (Vierter von links) und seinem Sohn Walter steht Norbert Ramming (Dritter von rechts), der ab 1958 in der Tankstelle seine Lehre machte. Foto: privat

Vor ein paar Wochen haben wir über die Shell-Tankstelle am See berichtet: Sie war direkt neben dem Eisweiher der Reichelbräu in der Lichtenfelser Straße (heute befindet sich dort das Verwaltungsgebäude der Brauerei).

Danach hat uns Vera Ramming noch eine historische Aufnahme der Tankstelle von 1960 geschickt - hier sieht man die Belegschaft der Firma Shell Hofmann (und im Hintergrund die Wohnblocks in der Goethestraße und Georg-Hagen-Straße). Neben Geschäftsführer Werner Hofmann (Vierter von links) und seinem Sohn Walter steht Vera Rammings Mann Norbert (Dritter von rechts), der ab 1958 in der Tankstelle seine Lehre machte.

Kaufmännisch und Kfz-Technik

"Tankwart war damals ein Lehrberuf. Selbstbedienung beim Tanken gab es noch nicht", so Vera Ramming. Bei der Ausbildung wurden kaufmännische Kenntnisse und Kfz-Technik vermittelt. Der Tankwart versorgte die Autofahrer mit Kraftstoff, wechselte Lampen, füllte Öl nach oder führte Reparaturen durch in der Werkstatt, die sich hinter der Tankstelle befand.

Norbert Ramming blieb sein ganzes Arbeitsleben bei Shell Hofmann, über 40 Jahre. Er zog von der Lichtenfelser Straße mit zum Kreuzstein um, wo sich die Tankstelle heute noch befindet.

Erster Pächter der Tankstelle am See war in den fünfziger Jahren Konrad Herold, Firmenchef von Mercedes Dörnhöfer. Die Mercedes-Vertretung befand sich damals in der Pestalozzistraße - gleich neben der Mälzerei Müller.

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