Kulmbach

Kulmbach: Feststellung von Blaualgen am Naherholungsgebiet Mainaue - Empfehlung des staatlichen Gesundheitsamtes auf das Baden zu verzichten

Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket sagen Stadt und Gesundheitsamt Kulmbach seit einigen Jahren den Blaualgen an der ?Kieswäsch? den Kampf an.
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Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket sagen Stadt und Gesundheitsamt Kulmbach seit einigen Jahren den Blaualgen an der ?Kieswäsch? den Kampf an. Durch regelmäßige Kontrollen sowie Reinigungs- und Beseitigungsaktionen konnte das Algenwachstum immer wieder eingedämmt werden. Leider zeigen sich jetzt jedoch die Auswirkungen des extrem heißen und sehr trockenen Frühsommers.

Die langanhaltende Hitzeperiode sowie die fehlenden Niederschläge im Mai, Juni und Juli hatten die Wassertemperatur dauerhaft stark ansteigen lassen. Nun haben sich die Blaualgen zwischenzeitlich so sehr ausgebreitet, dass die Stadt Kulmbach auf Empfehlung des Gesundheitsamtes ein Badeverbot aussprechen muss. Diese Konsequenz ergibt sich aus der Sichttiefeprüfung sowie der kürzlich durchgeführten Beprobung des Wassers durch das Gesundheitsamt. Die Blaualgen gehören zu den Cyanobakterien, die Stoffe entwickeln können, die bei dem festgestellten Größenaufkommen bei Hautkontakt oder Verschlucken des algenhaltigen Wassers Gesundheitsbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautausschläge oder Bindehautentzündungen hervorrufen können. Die Stadt Kulmbach bedauert es sehr, dass die umfangreichen Vorkehrungsmaßnahmen eine Ausbreitung der Algen nicht gänzlich verhindern konnten. Während bei einer Reihe von anderen Gewässern in ganz Bayern und Oberfranken (z.B.: Waldbad Selb, Naturbadesee Frensdorf bei Bamberg, uvm.) aufgrund des Blaualgenbefalls bereits Badeverbote ausgesprochen werden mussten, konnte dies durch die stetigen städtischen Maßnahmen bis heute vermieden werden. Gemeinsam mit den Fachbehörden wird die Situation vor Ort weiterhin intensiv überwacht und regelmäßig geprüft. Sobald sich die Rahmenbedingungen gebessert und die Werte den unbedenklichen Bereich erreicht haben, wird der Badeverzicht unverzüglich aufgehoben. Auf die Empfehlung des staatlichen Gesundheitsamtes hat die Stadt Kulmbach mit entsprechender Beschilderung (Piktogramm und dazugehörige Erklärung) vor Ort hingewiesen. Die Stadt Kulmbach bittet die Badegäste um Verständnis und zum eigenen Schutz um Beachtung der Hinweisschilder.

Quelle:
- Presseservice vom 22.08.2019


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