Kulmbach
OB-Wahl

Kandidaten sammeln Kreuzchen

22.028 Kulmbacher dürfen am Sonntag bestimmen, wer künftig Chef im Rathaus ist.
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Am Sonntag sind die Kulmbacher aufgerufen, ihren künftigen Oberbürgermeister zu wählen. Foto: Archiv/dpa
Am Sonntag sind die Kulmbacher aufgerufen, ihren künftigen Oberbürgermeister zu wählen. Foto: Archiv/dpa
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Die Kulmbacher Bürger dürfen morgen entscheiden, wer in den kommenden acht Jahren die Geschicke ihrer Stadt lenken sollen. 22.028 Wahlberechtigte sind zur Stimmabgabe aufgerufen, darunter 1546 Erstwähler. Sie können ihren Stimmzettel in 34 Wahllokalen abgeben.

Zusätzlich gibt es sieben Briefwahlbezirke, und schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Möglichkeit der Briefwahl fleißig genutzt werden. 2966 Briefwähler waren gestern Mittag im Rathaus registriert.

Ob im Wahllokal oder per Briefwahl - alle drei Kandidaten um das höchste Amt wünschen sich eine möglichst hohe Wahlbeteiligung, mindestens auf dem Niveau der letzten OB-Wahl. Am 22. Oktober 2006 gaben 69,22 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Damals entfielen 52,4 Prozent auf Henry Schramm (CSU) und 47,6 Prozent auf seine Amtsvorgängerin Inge Aures (SPD).

Diesmal haben die Kulmbacher die Wahl zwischen drei Kandidaten: dem von einer Wahlgemeinschaft aus CSU, WGK und FDP getragenen Amtsinhaber Henry Schramm und seinen beiden Herausforderern Ingo Lehmann von der SPD und Hans-Dieter Herold von den Grünen/Offene Liste.

Und so wird gewählt: Auf dem Stimmzettel darf nur ein Bewerber in dem dafür vorgesehen Kreis hinter dem Namen angekreuzt werden. Wer keinen oder alle drei Namen ankreuzt, zwei Namen durchstreicht, ohne den dritten anzukreuzen, oder einen anderen Namen auf den Zettel schreibt, macht seine Stimme ungültig.
Zusätzliche handschriftliche Kommentare sind ebenfalls unzulässig.


Die nächste Amtszeit dauert sieben Jahre und drei Monate


Die Wahllokale sind morgen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Unmittelbar nach deren Schließung werden die Urnen geleert, und die spannende Auszählung beginnt. Wahlleiter Uwe Angermann, geschäftsleitender Beamter der Stadt Kulmbach, geht davon aus, dass bereits um 18.30 Uhr die Trendmeldung vorliegt, mit dem vorläufigen Endergebnis rechnet er um 19 Uhr.

Die Bayerische Rundschau wird in ihrer Montagsausgabe aktuell und umfangreich über die Kulmbacher OB-Wahl berichten. Die momentane Amtsperiode des Oberbürgermeisters endet am 15. Januar 2013, die nächste dauert ausnahmsweise sieben Jahre und drei Monate statt sechs Jahre und fällt dann mit der Kommunalwahl 2020 zusammen. Die Amtsperiode endet am 30. April 2020.

Das Wahlamt weist alle Briefwähler darauf hin, dass eine persönliche Abgabe des roten Wahlumschlags auch noch am Sonntag bis 18 Uhr im Rathaus möglich ist. In besonderen Fällen, wie bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung, können Wahlscheine auch noch am Wahltag bis 15 Uhr beantragt werden.

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