Kulmbach
Freizeit

Junge Kulmbacher haben Riesenspaß an der neuen Kletterwand

Mit einer Party und einem bunten Showprogramm wurde am Samstag der neue Sprungturmbereich im Kulmbacher Freibad eröffnet.
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OB Henry Schramm, Stephan Pröschold und viele Ehrengäste und Besucher schauten zu,  als Daniel Sartisson die Kletterwand erklomm. Foto: Uschi Prawitz
OB Henry Schramm, Stephan Pröschold und viele Ehrengäste und Besucher schauten zu, als Daniel Sartisson die Kletterwand erklomm. Foto: Uschi Prawitz
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Zum Saisonende war es endlich so weit: Der neue Sprungturmbereich im Freibad wurde mit einer Party offiziell eingeweiht. "Der Sport hat in Kulmbach schon immer eine große Rolle gespielt", sagte OB Henry Schramm. "So quirlig und pulsierend wie heute hier im Freibad soll das Leben in Kulmbach sein."

Millionen investiert

Dabei hätten die Stadtwerke reichlich Geld in die Freizeiteinrichtungen investiert. 1,2 Millionen Euro seien in die Sanierung der Eisbahn geflossen, rund 1,8 Millionen in die Sprunganlage mit Kletterwand. "Als nächstes gehen wir die schrittweise Sanierung der Schwimmbecken an", versprach Stephan Pröschold, Leiter der Stadtwerke.

Der neue Sprungbereich kommt bei den jungen Badegästen gut an. "Das ist eine geile Anschaffung", sagte der elfjährige Niklas Knörrer begeistert. "Das ist besser als vorher und macht mit der Kletterwand riesig Spaß", bekräftigte Paul Haberzettl (10).

Jonathan Stübinger gewinnt Arschbomben-Wettbewerb

Beide beteiligten sich bei der Sprungturmparty am Samstag am Arschbomben-Wettbewerb, Paul sicherte sich den zweiten und Niklas den dritten Platz. Eine Dutzendkarte für das Hallenbad und eine für die Eisbahn gab es zur Belohnung. Den ersten Platz, eine Saisonkarte für das Freibad, holte der 20-jährige Jonathan Stübinger, dessen Bomben nicht nur am höchsten spritzten, sondern der mit gekonnten Sprüngen die Jury und das Publikum begeisterte.

Auch die Helferorganisationen freuen sich über den neuen Sprungbereich. "Für uns Wasserretter bedeutet das eine Erleichterung", sagte Gerhard Spindler von der Wasserwacht. Nach dem Abriss des alten Sprungturms habe man zur Abnahme von Schwimmabzeichen immer nach Mainleus fahren oder auf die Hallenbadsaison warten müssen.

Das Rahmenprogramm

Die neue Kletterwand wurde am Samstag von drei Spartan-Sportlern eindrucksvoll eingeweiht, in Windeseile erklommen sie die rutschige Fläche. Im Anschluss konnten die Besucher einen Workout von "NXT Level by Poja" bestaunen. Auf der Ruhewiese konnte man eine Yoga-Stunde absolvieren, im Nichtschwimmerbecken Aquagymnastik ausprobieren. Wer es gemütlicher bevorzugte, konnte mit dem Schlauchboot eine Runde auf dem Main drehen. Für die kleinen Besucher war das Spielmobil des Kreisjugendrings vor Ort. Trotz der kühlen Temperauturen hatten viele den Weg ins Freibad gefunden.

Besonders dankte der OB noch den Anwohnern der Unteren Buchgasse, die viele Unannehmlichkeiten während der Bauphase ertragen mussten. Und noch etwa verriet er: "Die Überschüsse der Stadtwerke fließen vollständig in die kommunalen Einrichtungen." Nur so seien schöne Anlagen und sozialverträgliche Preise möglich.

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