Melkendorf
Strassenbau

In einem halben Jahr geht es über die Melkendorfer Umgehung

Nur noch ein halbes Jahr dauert es, dann wird der Verkehr auf der 2,8 Kilometer langen Neubaustrecke um Melkendorf herumgeleitet.
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Noch steht die Brücke an der Theodor-Heuss-Allee verloren da. Die Umgehungsstraße wird östlich des Melkendorfer Friedhofs an das Brückenbauwerk angebunden. In diesem Bereich finden zurzeit gewaltige Erdarbeiten statt. Fotos: Alexander Hartmann
Noch steht die Brücke an der Theodor-Heuss-Allee verloren da. Die Umgehungsstraße wird östlich des Melkendorfer Friedhofs an das Brückenbauwerk angebunden. In diesem Bereich finden zurzeit gewaltige Erdarbeiten statt. Fotos: Alexander Hartmann
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Für den Laien ist das kaum vorstellbar. Wer derzeit einen Blick auf die Großbaustelle wirft, sieht zwar, dass große Teile der Umgehung bereits asphaltiert sind, dass aber gerade im Osten von Melkendorf auch noch gewaltige Erdarbeiten im Gange sind.


Theodor-Heuss-Allee bald zu

Seit Anfang Mai ist die Staatsstraße 2190 in Richtung Kulmbach gesperrt, weil dort die Anschlüsse zur neuen Brücke und zum Kreisverkehr hergestellt werden. Die Umleitung erfolgt wohl noch bis Mitte Juni über die Theodor-Heuss-Allee, die dann im Sommer selbst gesperrt werden muss. Weil die jetzige Verbindung zwischen Burghaig und Melkendorf in dem Bereich, der in die Umgehung übergeht, ausgebaut wird, wie Projektleiter Jan Oertel vom Staatlichen Bauamt Bayreuth mitteilt. Und weil der Anschluss an die zweite Brücke erfolgt, die an der Einmündung zum Bienenhofweg entstanden ist. Vorübergehend wird der Verkehr dann über die jetzige Staatsstraße in Richtung Kulmbach umgeleitet.


Ab Juni wird ein Teilstück genutzt

Anders sieht es im Westen von Melkendorf aus. Dort sind die Arbeiten weit fortgeschritten. Ab Juni wird der Verkehr auf ein Teilstück der neuen Trasse umgelegt. Wer aus Katschenreuth kommt, wird von der neuen Mainbrücke auf die Umgehung bis Melkendorf-West geleitet und von dort über eine neue Anschlussstelle in Höhe des Sportplatzes zurück auf die jetzige Ortsdurchfahrt.
Die Anschlussstelle wurde in den vergangenen Tagen schon provisorisch asphaltiert. "Der wellenförmige Anschluss an die alte Staatsstraße beim Sportplatz ist ein Provisorium und wird in einem späteren Arbeitsschritt durch die endgültige Anbindung ersetzt", sagt Projektleiter Jan Oertel.


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