Wartenfels
Wirtschaft

IHK-Gremien Kulmbach und Kronach suchen Fachkräfte

Die IHK-Gremien Kulmbach und Kronach wollen künftig enger zusammenarbeiten. Die Fachkräftesicherung ist die größte gemeinsame Herausforderung.
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Der Fachkräftemangel macht auch Betrieben in den Landkreisen Kulmbach und Kronach zu schaffen. Foto: Archiv
Der Fachkräftemangel macht auch Betrieben in den Landkreisen Kulmbach und Kronach zu schaffen. Foto: Archiv
Bei einer gemeinsamen Sitzung im Restaurant "Ursprung" in Wartenfels haben die beiden IHK-Gremien Kulmbach und Kronach angesichts ähnlicher Herausforderungen eine noch engere Zusammenarbeit beschlossen. "Vor dem Hintergrund der wachsenden Fachkräftelücke sind die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen und die Gewinnung von kompetenten Mitarbeitern für die Region die Kernthemen der kommenden Jahre", heißt es in einer Pressemitteilung der IHK.


Wirtschaftsregion entwickelt sich prächtig


Michael Möschel und Hans Rebhan, beide Vizepräsidenten der IHK für Oberfranken und Vorsitzende der IHK-Gremien Kulmbach und Kronach, stellten bei dem Treffen die Leuchtturmprojekte der aktuellen Gremiumsarbeit vor. Möschel skizziert die positive Entwicklung der Wirtschaftsregion Kulmbach: "Die Kehrseite ist jedoch, dass immer mehr Unternehmer vor dem Problem stehen, gut qualifizierte Fachkräfte zu finden oder junge Menschen, die wir in unseren Betrieben zu Fachkräften ausbilden können."

Hans Rebhan ergänzte: "Bei diesem Zukunftsthema wollen die IHK-Gremien Kronach und Kulmbach in Zukunft noch stärker zusammenarbeiten, denn die Fachkräftesicherung wird für alle Mitgliedsunternehmen zunehmend zum Engpassfaktor und gewinnt somit immer mehr an Bedeutung."


Demografischer Wandel bereitet Sorge


Aufgrund des demografischen Wandels werde die Bevölkerungszahl auch in den kommenden Jahren schrumpfen. Beide IHK-Vizepräsidenten sind sich aber sicher, dass sich die positive Wanderungsbilanz der vergangenen Jahre fortsetzen wird. "Wir können zwar eine Zuwanderung prognostizieren, aber insgesamt gilt: Durch den demografischen Wandel werden wir weniger. Daher ist es umso wichtiger, bei der Fachkräftegewinnung auch landkreisübergreifend an einem Strang zu ziehen", so Möschel.

Für Kulmbach blickte Möschel positiv in die Zukunft, wenn er auf den geplanten Universitätscampus, die neuen Behördenansiedlungen und die Umsetzung von wichtigen Verkehrsprojekten wie der Umgehung von Untersteinach und des Kauerndorfer Tunnels blicke. Wir haben die einmalige Chance, den Standort Kulmbach in den kommenden Jahren zukunftsfähig aufzustellen."


Optimismus ist greifbar


Diese Einschätzung bestätigte Rebhan am Beispiel des Innovationszentrums Kronach und des Studiengangs "ZukunftsDesign". Der Optimismus sei mit Händen greifbar, sagte er.
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