Unterbrücklein
Theater

"Ich bin ein Brückleiner, holt mich hier raus!"

Die Theatergruppe Brücklein lädt in ihrem neuen Stück in "Das Waldcamp von Brücklein" ein. Bei der Premiere blieb kein Auge trocken.
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Der Doktor (André Jurke) machte im Waldcamp einen ziemlich nervösen Eindruck. Beim Griff in den verdeckten Fühl-Kasten fiel er um. Foto: Sonny Adam
Der Doktor (André Jurke) machte im Waldcamp einen ziemlich nervösen Eindruck. Beim Griff in den verdeckten Fühl-Kasten fiel er um. Foto: Sonny Adam
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Dschungelcamp war gestern. Die Theatergruppe Brücklein übertraf in ihrem neuesten Stück "Das Wald-camp von Brücklein" die TV-Show bei weitem.

Die Komödie von Helmut Schmidt - frei nach dem Spruch "Ich bin ein Brückleiner, holt mich hier raus!" hatte es in sich. In drei Akten kämpften sechs Kandidaten, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten, um Punkte.

Schon die Outfits der Moderatoren Heidi Krause Winkelmann (Tanja Herrmannsdörfer) und Norman Kühnapfel (Frank Stöcker) sorgten beim Publikum für große Heiterkeit. Norman kam im Kleeblatt-Anzug - eine echte Augenweide.

Alle wollen die Million

Doch auch die Kandidaten sorgten mit ihren Eigenheiten dafür, dass kein Auge trocken blieb. Bürgermeister Alexander Heitfeld (Marco Zapf) war ein durch und durch seriöser Mann. Leider versuchte er mit Tricks, an den Millionengewinn zu kommen. Dumm nur, dass ihm die Obdachlose Erna (Kerstin Neumann) auf die Schliche kam. Sie zockte den Bürgermeister regelrecht ab. Erna avancierte schnell zum Publikumsliebling.

Ins Waldcamp war auch Pfarrer Christoph Budde (Stefan Bestler) eingezogen. Sein Ziel: die gesamte Gruppe missionieren und zum rechten Glauben bekehren.

Rotzfreche Göre

Eine beachtliche schauspielerische Leistung lieferte Eva Neumann ab. Sie spielte die ortsbekannte Prostituierte Claudia, eine rotzfreche Göre. Dass ausgerechnet Claudias alte Lehrerin - Fräulein Krüger - dargestellt von Carmen Wich mit im Camp war, sorgte pausenlos für Konfrontationen.

Dorfarzt und Prostituierte

Der Dorfarzt Dr. Stefan Dreyer alias André Jurke war so aufgeregt, dass er keinen klaren Gedanken fassen konnte. Er versuchte immer wieder, die versteckten Kameras aufzuspüren.

Dass die Prostituierte versuchte, im Waldcamp ihre Dienste anzubieten, dass dann auch noch Sachen verschwanden und der Bürgermeister bei einer Lüge der besonderen Art erwischt wurde, sorgte für weitere amüsante Verwicklungen.

Bis zum Schluss sorgten die Darsteller für humoristische Einlagen und gingen voll in ihren Rollen auf. Es gab Lacher am laufenden Band.

Weitere Termine

Samstag, 8. September, Leuchau, "Werners Festhalle", 19 Uhr

Freitag, 14., und Samstag, 15. September, Neudrossenfelder Schützenhaus, 20 Uhr

Sonntag, 16. September, Neudrossenfelder Schützenhaus, 16 Uhr



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