Himmelkron
Projekt

Himmelkron bekommt einen Wasserspielplatz als Attraktion

Die Gemeinde Himmelkron will den Partnerschaftsplatz aufwerten. Dieser wird von Familien gut angenommen.
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Links neben der Brunnenanlage soll auf dem Partnerschaftsplatz ein Wasserspielplatz entstehen.  Werner Reißaus
Links neben der Brunnenanlage soll auf dem Partnerschaftsplatz ein Wasserspielplatz entstehen. Werner Reißaus

Wenn der Bauausschuss des Gemeinderats einmal den Sitzungssaal verlässt, dann dauert es meistens länger. So auch diesmal. Drei Stunden nahmen sich die Mitglieder Zeit, um sich neuralgische Orte anzuschauen, zwei weitere, um die Tagesordnungspunkte im Rathaus abzuarbeiten. Wichtigste Entscheidung: Auf dem Partnerschaftsplatz wird ein Wasserspielplatz installiert.

Ein Tisch und zwei Bänke

Harald Peetz (CSU) hatte diesen Vorschlag in einer Sitzung des Gemeinderats eingebracht, weil er festgestellt hatte, dass der Platz vor allen von jungen Familien sehr gut angenommen wird. Einig war sich der Bauausschuss, dass die Spielfläche links neben dem Brunnen an der Grenze zum Grundstück Bär angelegt wird. Die Verwaltung soll dem Gemeinderat kreative Vorschläge machen, damit die Umsetzung im Frühjahr erfolgen kann.

Gleichzeitig sollen am Partnerschaftsplatz zwei neue Bänke und ein Tisch entweder massiv aus Stein oder in Holzbauweise aufgestellt und die Mängel an den Ausstattungsgegenständen behoben werden.

Vier massive Polder

Für dringend notwendig hielt das Gremium das Anbringen von Absperrpoldern für Kraftfahrzeuge auf dem Geh- und Radweg entlang des Geiersbaches. Nach wie vor wird dieser Weg von Autofahrern als Abkürzung genutzt. Insgesamt sollen vier massive Polder angebracht werden.

In Augenschein nahmen die Ausschussmitglieder die von einem Bauherrn monierten Schäden an der Tannhäuserstraße. Hier will man die Fertigstellung des Wohnhausneubaus abwarten und danach die notwendigen Sanierungsarbeiten vornehmen.

Festgelegt hat das Gremium die extensive Nutzung der Ausgleichsfläche im Plangebiet "Königsberger Straße". Im oberen Bereich sollen mehrere Bäume gepflanzt, auf der restlichen Fläche ein Magerrasen angelegt werden, der nur einmal im Jahr gemäht wird. Zugleich soll der Bereich eine Sitzbank mit Abfalleimer erhalten.

Im Bereich der Lindenstraße und der Königsberger Straße ist das Pflanzen weiterer Bäume vorgesehen, der Böschungsbereich soll in das Pflegeprogramm des Bauhofs aufgenommen werden.

Spiegel ja, Spiegel nein

Unterschiedliche Meinungen gab es bei der Frage, ob Verkehrsspiegel im Gemeindebereich notwendig sind. So wurde ein Verkehrsspiegel an der Einmündung Lindenstraße/Brunnenstraße mit fünf zu drei Stimmen abgelehnt. Mit dem gleichen Stimmenverhältnis - nur umgekehrt - hieß das Gremium gleich zwei Spiegel an der Ecke Lindenstraße/Am Main im Ortsteil Lanzendorf gut.

Für die notwendige Befestigung im Gewässerbereich des Gründleinwegs, im Volksmund auch "Fürstenfuhr" genannt, soll die Verwaltung Angebote einholen. Verlängert wird die Begrenzung auf Tempo 30 im Gleisenhof von der Bäckerei Kauer bis zum Schwärzhügel.

Für notwendig hielt das Gremium die Malerarbeiten in den beiden Umkleidekabinen der Turnhalle in der Schule Lanzendorf. Die Arbeiten erledigt der Bauhof.

TSV-Antrag abgelehnt

Die vom TSV Himmelkron beantragte Geschwindigkeitsbegrenzung in der Streitmühlstraße auf 30 Stundenkilometer lehnte der Bauausschuss ab. Lediglich Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) - zugleich TSV-Vorsitzender - konnte sich dafür erwärmen.

Was die weitere Nutzung der dringend sanierungsbedürftigen Duschen im gemeindlichen Teil der TSV-Turnhalle angeht, soll zunächst ein Gespräch mit den Eigentümern der Tennishalle geführt werden, ob eine Mitbenutzung erfolgen kann.

Die neu angelegte Mauer am Friedhof Himmelkron soll wieder mit einem schmiedeeisernen Tor geschlossen werden. Katja Kreutzer (FW) hielt das Tor nicht für notwendig, zumal der Friedhof am Haupteingang auch keinen Abschluss hat. Die Verwaltung soll dennoch Kostenangebote einholen.

Parksituation bereitet Sorge

Was die Sanierung der Schäden an der Ufermauer am Feuerlöschteich in Gössenreuth angeht, soll die Feuerwehr ein Konzept vorlegen. Nach wie vor Kopfzerbrechen bereitet der Gemeinde die Parksituation an der Unteren Leite in Gössenreuth. Erst jüngst hatte es für ein Rettungsfahrzeug wegen parkender Autos kein Durchkommen gegeben. Gegen ein absolutes Halteverbot stimmte nur Rudi Gumtow (SPD).

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