Kulmbach
Literatur

Harry Potter sorgt für Aufregung an Kulmbacher Schule

Etliche Kulmbacher Persönlichkeiten beteiligten sich am bundesweiten Vorlesetag an der Max-Hundt-Schule.
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Christine Friedlein hatte die fantastische "Legende von Greg" dabei.Uschi Prawitz
Christine Friedlein hatte die fantastische "Legende von Greg" dabei.Uschi Prawitz
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Alljährlich veranstaltet die Stiftung Lesen zusammen mit der Wochenzeitung "Die Zeit" und der Deutschen Bahn-Stiftung am dritten Freitag im November einen bundesweiten Vorlesetag und damit das wohl größte Vorlesefest Deutschlands. In diesem Jahr wollte auch die Max-Hundt-Schule in Kulmbach für die Freude am Lesen werben und beteiligte sich deshalb an diesem Aktionstag.

In einer ersten Leserunde versammelten sich die Schüler der 1. bis 4. Klassen am Freitagvormittag in der Turnhalle, wo ein gemütlicher Lesesessel auf die prominenten Vorleser wartete.

Die "Olchis" begeisterten

Stadtrat Lothar Seyfferth, die ehemalige Lehrerin Christina Heider, Zweiter Bürgermeister Ralf Hartnack, die Fördervereinsvorsitzende Crystal Ramming und Horst Degelmann, Rektor a. D., machten den jungen Zuhörern verschiedene Bücher schmackhaft. Auf besondere Begeisterung stieß dabei Horst Degelmann, der aus den "Olchis" vorlas.

In der zweiten Runde kamen dann die fünften bis neunten Klassen zum Zug. Hier hatten sich erneut Ralf Hartnack und Lothar Seyfferth als Vorleser zur Verfügung gestellt, außerdem Christoph Hofmann von der Buchhandlung Hofmann, Christine Friedlein von der Buchhandlung Friedrich und Schulrat Michael Hack. Er hatte Harry Potter Teil IV im Gepäck und sorgte damit für Aufregung.

"Ich habe auch alle Teile gelesen", rief etwa der 13-jährige Johannes. Er sei eine echte Bücherratte, meist lese er Fantasy, "ich habe schon fast 100 Bücher gelesen, manche doppelt", schwärmte er. Aktuell lese er "Tintenherz".

Viel Applaus von den Schülern

Die sogenannten Lesebotschafter hatten jeweils zehn Minuten Zeit, den Kindern ein Buch ihrer Wahl vorzustellen. "Dafür sind wir sehr dankbar", erklärte Schulleiterin Anja Buchdrucker. Sich auf einen solchen Termin als Vorleser vorzubereiten sei sehr aufwendig: "Sie haben sich viele Gedanken gemacht, welches Buch geeignet, welche Textstelle am informativsten oder spannendsten wäre." Die Schüler jedenfalls belohnten die Mühe mit viel Aufmerksamkeit, Applaus und kleinen Geschenken für die Lesebotschafter.Uschi Prawitz

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