Mainleus
Feuer

Großeinsatz der Feuerwehr in der Nacht: Feuer in fränkischer Metallfirma

Mehr als 100 Einsatzkräfte waren in der Nacht zum Mittwoch bei einem Industriebrand in Mainleus (Landkreis Kulmbach) gefordert. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.
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Der Aufmerksamkeit und schnellen Reaktion eines Mitarbeiters ist es zu verdanken, dass ein Brand bei der Firma Arno Friedrichs Hartmetall GmbH & Co. KG in Mainleus glimpflich ausging. Um 0.19 Uhr alarmierte der 32-Jährige am Mittwochmorgen die Feuerwehr, nachdem er auf dem Weg zum Parkplatz ein Feuer im Gefahrstofflager des Unternehmens bemerkt hatte.

Wenige Minuten später waren zahlreiche Einsatzfahrzeuge von insgesamt zehn Feuerwehren aus den Landkreisen Kulmbach und Lichtenfels vor Ort. Der erste Einsatztrupp stellte fest, dass es nicht im eigentlichen Gefahrstofflager brannte, sondern es nur in einem Nebenraum zu einem Elektro-Brand gekommen war, der auf kleine Gebinde verschiedener Produkte übergegriffen hatte.

Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpfen Feuer

Unter Einsatz von Atemschutz und Drehleiter konnten sich die Floriansjünger rasch Zutritt zum betroffenen Gebäudeteil verschaffen und den Brand erfolgreich bekämpfen. Die brennenden Gebinde wurden abgelöscht und ins Freie gebracht.

Währenddessen erkundete ein zweiter Trupp das Innere des gesamten Gebäudes, um zu überprüfen, ob es weitere Brandherde gibt. Das gesamte Gebäude war stark verraucht, doch es brannte an keiner weiteren Stelle, sagte Kreisbrandmeister Yves Wächter, Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Kulmbach. So war die Gefahr nach kurzer Zeit gebannt.

Glücklicherweise kein Mensch verletzt

Da zum Zeitpunkt des Brandes kein Mensch in der Firma arbeitete, wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand verletzt. Die frühzeitige Brandentdeckung und das zügige Vorgehen der Einsatzkräfte sorgte zudem dafür, dass eine Ausbreitung des Feuers ausblieb und keine angrenzenden Gebäudeteile in Mitleidenschaft gezogen wurden, wie die Polizei in der Nacht mitteilt

Dennoch beläuft sich der entstandene Schaden nach erster vorläufiger Schätzung auf eine mittlere fünfstellige Summe. Die Kulmbacher Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen, Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor. Nachdem es vor wenigen Wochen einen großen Brand in einer fränkischen Papierfabrik gab, ist hier rmittlerweile die Brandursache geklärt.

Über 100 Feuerwehrleute im Einsatz

Im Einsatz waren 115 Kräfte der Feuerwehren Mainleus, Kulmbach, Schwarzach, Buchau, Schmeilsdorf, Proß, Mainroth, Burgkunstadt, Rothwind-Fassoldshof, die Atemschutzlogistik aus Stadtsteinach, die Landkreis-Führungskräfte und der Fachinspektor Gefahrgut mit etlichen Fahrzeugen, Drehleiter und Spezialausrüstung. Einsatzleiter war Christoph Zimmermann, 1. Kommandant der Feuerwehr Mainleus. Zusätzlich vor Ort waren das Rote Kreuz mit 16 Helfern und Notarzt- und Rettungsfahrzeugen sowie zwei Helfer des THW und die Polizei Kulmbach mit vier Beamten.

 

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