Schmeilsdorf bei Kulmbach
Grossprojekt

Großbaustelle: In Schmeilsdorf läuft es rund

Seit Monaten wird in dem kleinen Mainleuser Ortsteil Schmeilsdorf gebuddelt und gebaut. Nachdem Kanal und Wasserleitungen verlegt sind, wird nun die Straße in Angriff genommen. Bis zum Ende der Baumaßnahme ist eine großräumige Umleitung erforderlich.
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Nachdem ein großer Teil der Tiefbauarbeiten an der Ortsdurchfahrt in Schwarzach abgeschlossen ist, geht es nun an den Straßenbau. Dafür ist der Landkreis zuständig, weil es sich um eine Kreisstraße handelt. Fotos: Jürgen Gärtner Baustelle Schmeilsdorf
Nachdem ein großer Teil der Tiefbauarbeiten an der Ortsdurchfahrt in Schwarzach abgeschlossen ist, geht es nun an den Straßenbau. Dafür ist der Landkreis zuständig, weil es sich um eine Kreisstraße handelt. Fotos: Jürgen Gärtner Baustelle Schmeilsdorf
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Die Anlieger sind mehr als zufrieden, Kritik gibt es keine. "Alles ist bisher gut gelaufen, kein Problem", sagt der Schmeilsdorfer Hans Jürgen Münch, der nur Lob für die Arbeiter der Firma Mühlherr übrig hat. "Sie haben uns immer die Zufahrt zu unseren Grundstücken ermöglicht und sauber gearbeitet."

Lärm und Staub müsse man bei Bauarbeiten in Kauf nehmen. "Dafür kriegen wir ja eine neue Straße", sagt Münch und trifft damit auf Zustimmung bei Manfred Heiereth. Der hat ebenfalls nur Lobesworte für die Baufirma parat. "Die Arbeiter sind mit ihren Baumaschinen sogar weggefahren, wenn man zu seinem Grundstück musste."

Bei soviel Positivem hatten Landrat Klaus Peter Söllner (FW), Bürgermeister Dieter Adam (FW) und der Leiter der Tiefbauabteilung am Landratsamt, Dieter Geißler, bei einem Ortstermin auf der Baustelle leichtes Spiel.

Stets
Lösung gefunden

Obwohl es sich Landrat Söllner zufolge um eine gewaltige Maßnahme handle. "Die schwierigste der letzten Jahre." Wegen der Enge der Straße zwischen den Häusern und dem Umstand, dass 50 Einfahrten betroffen sind. Und es hier jedem recht zu machen, sei nicht einfach. "Aber wir haben stets eine Lösung gefunden."

Hinzu komme, dass die Baumaßnahme fast ein ganzes Jahr in Anspruch nehme. Baubeginn war im März, Schluss ist voraussichtlich Ende November. "Aber die lange Bauzeit wird von den Bewohnern weitgehendst klaglos hingenommen", würdigte der Landrat das gute Miteinander.

Mit Blick auf die Finanzen verwies Söllner auf den hohen Zuschuss von 574 000 Euro, was 75 Prozent der förderfähigen Kosten bedeute. "Da darf man nicht meckern, das ist gewaltig."

Tiefbauabteilungsleiter Dieter Geißler ergänzte, dass aufgrund der beengten Verhältnisse kein Gehsteig mit angelegt werden konnte. Dafür sei die Fahrbahn aber durchgängig 5,50 Meter breit. Mit Blick auf das Streckenprofil habe man nicht jede Zufahrt exakt nach den Wünschen der Anlieger gestalten können. "Das würde sonst zu einer Buckelpiste führen."

Ebenfalls nur Lob für das gute Miteinander von Behörden, Anwohnern und Baufirma hatte Bürgermeister Dieter Adam (FW) parat. Er machte darauf aufmerksam, dass in den vergangenen vier Jahren die Straßen von Schwarzach bis Schimmendorf erneuert wurden.

Dass es dem Landkreis ein Anliegen ist, die 194 Kilometer Kreisstraßen in Schuss zu halten, unterstrich abschließend Landrat Söllner.


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