Kulmbach
Burggeflüster

Gourmet-Papst hat viel Lob für die "Kommunbräu" übrig

Dass Lokale im Kreis Kulmbach Besuch von Gastronomie-Kritikern erhalten, kommt eher selten vor.
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Archiv/privat
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Dass daraus dann eine Kolumne in der Frankfurter Allgemeinen erwächst - sicher noch seltener. Der Kulmbacher Kommunbräu konnte dies kürzlich genießen.

Jürgen Dollase, Gourmet-Papst aus Mönchengladbach, war zu Gast bei der Genussakademie Bayern in Kulmbach, und hatte später Gelegenheit, ein Abendessen in der Kommunbräu zu genießen.

Ob ein Berufskritiker auch einmal ganz privat essen kann, wissen wir nicht - diesmal jedenfalls entstand eine formidable Kolumne, die das "Kulmbacher Carpaccio" ebenso lobt wie den "Pressack mit Musik". Besonders gut kommt bei Dollase die "Bierhaxn" weg ("Hier ist das Fleisch saftig und von einem guten Fleischgeschmack, so dass sich mit den anderen, ebenfalls sensibel abgestimmt wirkenden Zutaten ein angenehmes, durchaus nicht forciert-rustikales Bild ergibt".)

Und der Schluss der Kolumne rundet das Lob dann so ab: "Kulinarisch kommt man am ,Kommunbräu" in Kulmbach nicht vorbei. Hier wird seriös gearbeitet, die Tradition aufrechterhalten und trotzdem immer darauf geachtet, dass auch Brauhausessen mit Kochkunst zu tun haben kann".
Dass die Einheimischen eher von der - und nicht von dem - Kommunbräu sprechen, tut dem Lob aus berufenem Munde keinen Abbruch.

Genussakademie, Genussregion - es ist kein Zufall, dass diese Einrichtungen gerade in unserer Region beheimatet sind mit ihren zahlreichen Brauereien und den vielen Lokalen mit ausgezeichneter Küche. Das wissen wir und wissen wir auch zu schätzen. Aber ab und an auch ein wenig Zuspruch von außerhalb zu erhalten, kann ja ebenfalls nicht schaden. Und genau dafür ist die FAZ-Kolumne von Jürgen Dollase ein schönes Beispiel.


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