Kulmbach
Glosse

Generalstabsplanung für Gartenpartys

Es kann sicher nicht schaden, wenn man sich bewusst ernährt. Damit tut man der Gesundheit und auch der Gesellschaft etwas Gutes, die ja gegebenenfalls für Behandlungskosten aufkommen muss.
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Foto: Archiv
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Freilich macht die Tendenz, dass heute jeder einen anderen Ratgeber konsultiert, das Organisieren - sagen wir einmal einer Gartenparty - nicht gerade einfacher. Hat man einen Vegetarier unter seinen Gästen, muss man natürlich auf fleischlose Alternativen achten - das korrespondiert vielleicht mit demjenigen, der gerade auf "low carb" aus ist und Kohlenhydrate meidet.

Die einen wollen keinen Zucker, vertragen aber auch keine Süßstoffe, die anderen müssen sich basisch ernähren, weil´s der Onkel Doktor empfohlen hat. Davon, dass es auch Gäste gibt, die wegen der befürchteten schädlichen Nebenwirkungen nichts Gegrilltes wollen - oder eine Weißmehl-Allergie haben - wollen wir dabei gar nicht reden.

Dass man auch bei Obst und Gemüse aufpassen muss, weil manche keine rohen Äpfel vertragen, andere keine rohen Tomaten, versteht sich von selbst.

Insofern: einfach spontan zum Grillabend einladen, war früher! - Heute bedarf es generalstabsmäßiger Planung mit Excel-Liste, Tischkärtchen und ausführlicher Zutaten-Übersicht. Oder man verzichtet ganz einfach auf Gartenpartys...
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