Kulmbach
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Früher waren in Kulmbach Faschingsbälle total angesagt

Beim ATS-Fasching oder beim Ball der Sudetendeutschen Landsmannschaft platzte der Vereinshaussaal aus allen Nähten.
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War früher sehr  beliebt: der Faschingsball   der Sudetendeutschen Landsmannschaft im Vereinshaus (Bild aus den sechziger Jahren).   Foto: Archiv Stephan Tiroch
War früher sehr beliebt: der Faschingsball der Sudetendeutschen Landsmannschaft im Vereinshaus (Bild aus den sechziger Jahren). Foto: Archiv Stephan Tiroch
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Jeder Verein hielt früher seinen Fasching. Wenn's dazu nicht reichte, wenigstens einen Kappenabend in der Kneipe. In den ersten vier Jahrzehnten der Bundesrepublik erlebten die Narren ihre besten Zeiten. Besonders die großen Faschingsbälle im Vereinshaus lagen voll im Trend. Nicht nur beim damals total angesagten ATS-Fasching oder beim ebenso beliebten Ball der Sudetendeutschen Landsmannschaft (Bild aus den sechziger Jahren, mehr Fotos auf inFranken.de) platzte das Vereinshaus aus allen Nähten.

Drei närrische Leuchtturmprojekte

Der legendäre Saal am Marktplatz ist mittlerweile Geschichte, und die Faschingsbälle sind aus der Mode gekommen. Auch die Prunksitzung und das Kulmbacher Faschingskomitee gibt es nicht mehr. Wohl ein Zeichen des Strukturwandels. In digitalen Zeiten geben Internet und Smartphone den Takt vor. Aber ein paar närrische Leuchtturmprojekte sind geblieben: der Blütenfasching in Kupferberg (Samstag), das Narrentreiben in Stanich und der Weismainer Gaudiwurm (beide Sonntag).

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