Kulmbach
Landtagswahl

Freude und eine lange Zitterpartie

Für die Landtags-Direktkandidaten war am späten Sonntagabend der Nervenkitzel vorbei, doch für die Listenbewerber auf aussichtsreichen Plätzen bleibt es weiter spannend. Eine Geduldsprobe ist die Auswertung der Zweitstimmen vor allem für Ludwig von Lerchenfeld.
Artikel drucken Artikel einbetten
Martin Schöffel (rechts) hat sein Direktmandat für die CSU sicher. Ludwig von Lerchenfeld gratulierte, muss aber selbst noch bangen. Er muss das Duell gegen den früheren Bayreuther OB Michael Hohl gewinnen, um erneut in den Landtag einziehen zu können. Foto: Dagmar Besand
Martin Schöffel (rechts) hat sein Direktmandat für die CSU sicher. Ludwig von Lerchenfeld gratulierte, muss aber selbst noch bangen. Er muss das Duell gegen den früheren Bayreuther OB Michael Hohl gewinnen, um erneut in den Landtag einziehen zu können. Foto: Dagmar Besand
Erst nach der Auswertung der Zweitstimmen aus allen Stimmkreisen des Wahlkreises Oberfranken steht fest, wer in der Wählergunst vorn liegt und über die Liste in den Landtag einzieht. Drei Kulmbacher Kandidaten beobachten die Zahlen besonders aufmerksam. Inge Aures (SPD), Ludwig von Lerchenfeld (CSU) und Martin Baumgärtner (Freie Wähler).

Gelassen konnte Inge Aures die Entwicklung beobachten: Nach sechs von acht ausgewerteten Stimmkreisen hatte sie bereits mehr als 60 000 Stimmen. Ihr Mandat ist sicher.

Ganz anders die Situation von Ludwig von Lerchenfeld, der sich mit dem Bayreuther Michael Hohl ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefert und aktuell mit rund 300 Stimmen in Führung liegt. Der Gewinner dieses Duells wird in den Landtag einziehen.

Spannend bleibt es auch für Martin Baumgärtner. Sollten die Freien Wähler drei Mandate in Oberfranken gewinnen und er seinen dritten Platz verteidigen, hätte auch er noch eine Chance. db

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren