Grafengehaig
Bilanz

Freude über 3,5 Prozent Dividende bei der Raiffeisenbank Oberland

2018 ist für die Raiffeisenbank Oberland gut gelaufen. Die Bilanzsumme beträgt stolze 129 Millionen Euro.
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Gutes Wetter für die Raiffeisenbank Oberland. Erneut kann das Geldinstitut eine stattliche Dividende ausschütten. Foto: Archiv/Klaus-Peter Wulf
Gutes Wetter für die Raiffeisenbank Oberland. Erneut kann das Geldinstitut eine stattliche Dividende ausschütten. Foto: Archiv/Klaus-Peter Wulf
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2018 war ein sehr gutes Jahr für die Raiffeisenbank Oberland. Das betonte der Vorstandsvorsitzende Ralph Goller zu Beginn seines Geschäftsberichtes am Freitagabend vor der mit 450 Personen gut besuchten Generalversammlung der Genossenschaftsbank in der Frankenwaldhalle Grafengehaig. Trotz anhaltender Niedrigzinsphase, weiter verschärften aufsichtsrechtlichen Vorschriften für die Banken sowie des verschärften Wettbewerbs habe man ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaften können.

"Überdurchschnittlich"

Dieses versetze die Genossenschaftsbank in die Lage, erneut eine überdurchschnittliche Dividende von 3,5 Prozent auszuschütten, die damit um rund dreieinhalb Prozent über einer vergleichbaren Anlage an den Geld- und Kapitalmärkten liegt. "Diese Dividende stellt auch im Vergleich mit anderen Banken keine Selbstverständlichkeit dar", betonte Goller.

Die Bilanzsumme wuchs um 3,9 Prozent oder 4,8 Millionen Euro auf 129,1 Millionen Euro. Somit konnte die Bilanzsumme in den letzten fünf Jahren um 18 Prozent gesteigert werden. Die bilanzwirksamen Kundengelder konnten auf rund 101,84 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr um 5,80 Prozent gesteigert werden.

Das gesamte von der Raiffeisenbank betreute Kundenvolumen beläuft sich somit Goller zufolge auf 222 Millionen Euro, was einen Zuwachs von 8,2 Prozent ausmacht. Nach dem Abzug aller Tilgungen sei es im letzten Jahr gelungen, durch Neuausreichungen und Verlängerungen im Kreditgeschäft einen Zuwachs von 19,1 Millionen Euro zu erreichen.

Damit beträgt das Gesamtkreditvolumen rund 48,5 Millionen Euro. "Das Kreditvolumen wuchs damit in den letzten fünf Jahren um 43 Prozent. Daran kann man sehen, dass im Oberland wieder kräftig investiert wurde und wir auch weiterhin der Finanzierer Nummer eins im Oberland sind!" freute sich der Vorstandsvorsitzende.

Auch mit den erreichten Zuwachsraten der Verbundpartner Bausparkasse Schwäbisch, der R+V-Versicherung und der Union Investment zeigte sich Ralph Goller sehr zufrieden.

113 neue Mitglieder

Dank 113 neuer Mitglieder wuchs die Anzahl der Teilhaber zum Jahresende 2018 auf 3299. "Damit ist mehr als jeder zweite Einwohner im Geschäftsgebiet Mitglied der Bank und damit sind wir die größte Gemeinschaftsorganisation im Oberland. Da kann man wirklich von Kundennähe sprechen."

Mit 36 kompetenten und qualifizierten Mitarbeitern in den sechs Geschäftsstellen biete die Raiffeisenbank Oberland eine bedarfsorientierte Beratung vor Ort. Die Raiffeisenbank Oberland sei ein Garant dafür, dass schnelle Entscheidungen durch kurze Entscheidungswege noch vor Ort getroffen werden können. Ihre Ausbildung macht derzeit eine junge Mitarbeiterin bei der Bank. Drei junge Mitarbeiter haben die Ausbildung abgeschlossen und wurden von der Bank übernommen.

Und die Investitionen in das Filialnetz seien als klares Bekenntnis zum Standort Oberland zu werten. "Wir machen unser Geschäftsstellennetz weiter wettbewerbsfähig. Der Erfolg gibt uns recht, man sieht, dass unsere Geschäftspolitik und unser Geschäftsmodell zukunftsfähig sind."

Spenden fürs Oberland

Außerdem erwähnte Goller, dass die Bank über die Zweckerträge der Gewinnspareinrichtung in den letzten fünf Jahren rund 100 000 Euro Spenden an Vereine und sonstige Institutionen im Oberland gegeben habe.

"Die Raiffeisenbank Oberland eG ist von den derzeit laufenden Strukturveränderungen nicht betroffen. Wir sind überzeugt davon, dass unsere Bank trotz der derzeitigen und noch kommenden Herausforderungen, für die Zukunft gut aufgestellt ist."

"Ein Aushängeschild"

Vorstand Peter Girndt bedankte sich, auch im Namen seines Kollegen Goller, bei allen Verbundpartnern, dem Prüfungsverband, Aufsichtsrat und Mitarbeiterteam für die Gemeinschaftsleistung. Girndt erläuterte zudem den Jahresabschluss 2018.

Aufsichtsvorsitzender Frank Wunner lobte das gute Ergebnis und die gute, offene und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Das Gremium befürworte den Jahresabschluss und empfehle, der vom Vorstand vorgeschlagenen Gewinnverwendung zuzustimmen.

"Ich gratuliere im Namen des Genossenschaftsverbandes Bayern zum guten Jahresabschluss 2018. Das ist ein Verdienst aller miteinander", sagte Oberrevisor Armin Barth. Einstimmig genehmigten die Versammelten nach Aufforderung von Barth den Jahresabschluss und Lagebericht 2018.

Ebenso wurden die Verwendung des Jahresüberschusses sowie die Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrates abgesegnet. Bei den turnusgemäß erforderlichen Wahlen zum Aufsichtsrat wurde Josef Löffler aus Marktleugast wiedergewählt.

Volker Kirschenlohr, zweiter Bürgermeister von Grafengehaig, bezeichnete die Raiffeisenbank Oberland als ein Aushängeschild des Oberlandes. Mit ihren kundennahen Lösungsvorschlägen und Entscheidungen zeige die Bank nach wie vor Flagge für die Heimat.

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