Hubert Aiwanger besuchte die Höfe der Familien Opel (Neufang) und Sack (Maierhof), ehe er am Abend bei einer Veranstaltung in Zaubach sprach. Die Freien Wähler seien für den Erhalt einer flächendeckenden bäuerlichen Landwirschaft und gegen von Investoren beherrschte Großbetriebe, sagte Aiwanger beim Besuch des Bauernhofs von Karl-Heinz und Beate Opel im Wirsberger Ortsteil Neufang.

Brüssel ist praxisfremd


Kritik übte er an der EU-Agrarpolitik. Brüssel betreibe eine "praxisfremde Planwirtschaft", betonte der Freie-Wähler-Chef, der wieder mehr regionale Regelungen forderte. Auch die Sorge der Landwirte, die eine Kürzung der Ausgleichszulage befürchten, kann er verstehen. "Wir Freie Wähler sind für die Beibehaltung der Fördergebietskulissen, damit Regionen mit schwer zu bewirtschaftenden Flächen eine Zukunftsperspektive haben", sagte Aiwanger, der sich in Neufang auch über die Sorgen der heimischen Landwirte informierte.
Was sich Landwirt Karl Heinz Opel wünscht, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Bayerischen Rundschau.