Kulmbach

Förderoffensive Nordostbayern: Gelder für Kulmbach und Thurnau

Die Regierung von Oberfranken hat im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern weitere Mittel in Aussicht gestellt.
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Je zwei Projekte in Kulmbach und Thurnau werden finanziell unterstützt.

In Kulmbach ist die Revitalisierung der Gewerbebrache "Alte Spinnerei" vorgesehen. Die Stadt beabsichtigt die Sanierung/Umstrukturierung von Gebäudeteilen der seit 1995 leerstehenden Kulmbacher Spinnerei. Es soll ein Zentrum für verschiedene Dienstleistungsnutzungen und wissenschaftliche Einrichtungen mit ergänzenden Raumangeboten für Veranstaltungen und Versammlungen entstehen. Um tragfähige planerische Lösungen erzielen, wird es einen Realisierungswettbewerb geben. Dieser soll aufzeigen, inwieweit sich die beiden Flächen nach Teilabbruch der Innenkonstruktion und Wiederaufbau für Forschung, Lehre, Büros und Behörden umnutzen lassen. Fertigstellung soll im nächsten Jahr sein.

Weiter vorgesehen ist der Grunderwerb und Abbruch des Anwesens in der Webergasse 15 mit anschließender Platzgestaltung. Das Gebäude steht seit einigen Jahren leer und weist einen hohen Sanierungsrückstand auf. Da eine Sanierung unwirtschaftlich und eine anderweitige Vermietung nicht absehbar ist, soll das Anwesen abgebrochen werden. Im Zuge der Neugestaltung der Verkehrsanbindung des Zentralparkplatzes ist zudem geplant, die Freifläche in der direkten Nachbarschaft zum künftigen Kreisverkehr neu zu gestalten. Fertigstellung soll 2018 sein.

Der Markt Thurnau beabsichtigt die Sanierung des Nordflügels des Schlosses Thurnau (Bauabschnitt 3b). In einem zweiten Finanzierungsabschnitt sollen die Sanierung des Veranstaltungsraums im zweiten Obergeschoss, der Bibliotheksräume im Ersten, die Sanierung der Kellergewölbe sowie die Schaffung der Toilettenanlagen im Erdgeschoss gefördert werden. In einem ersten Finanzierungsabschnitt wird dabei mit Mitteln aus den "Nationalen Projekten des Städtebaus" des Bundes die Sanierung des Nordflügels für das Institut für fränkische Landesgeschichte der Universitäten Bayreuth und Bamberg umgesetzt. Gleichzeitig soll die kulturelle Nutzung für Veranstaltungen/Seminare ausgebaut und unterstützt werden. Die Fertigstellung ist bis 2018/19 vorgesehen.

Zur Stärkung des Ortskerns ist es dem Markt Thurnau gelungen, einen Investor für die Ansiedelung eines Lebensmittelmarktes auf dem brachliegenden ehemaligen Bahnhofsgelände zu finden. Dazu ist es notwendig, das bisherige Bushaltestellen-Provisorium abzubrechen und durch einen barrierefreien Neubau in der Kirschenallee zu ersetzen. Die Fertigstellung soll 2018 sein.

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