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"Flinten-Uschi" geht: Viele Soldaten atmen auf

Sie nannten sie "Flinten-Uschi" oder auch "Krippen-Uschi". Jetzt ist sie weg, unsere Verteidigungsministerin - und viele Soldaten atmen auf.
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Als Verteidigungsministerin hat Ursula von der Leyen den Abflug gemacht. Foto: Bodo Marks/dpa/Archiv
Als Verteidigungsministerin hat Ursula von der Leyen den Abflug gemacht. Foto: Bodo Marks/dpa/Archiv

Jetzt hat sie es also geschafft: Ursula von der Leyen ist EU-Kommissionspräsidentin. Hurra schreien da sicherlich nicht alle Deutsche, Freudensprünge machen allerdings viele in der Bundeswehr. Auch die Soldaten, die ich kenne und die unendlich froh sind, dass "Flintenuschi" endlich den Abflug macht. Kaputte Flieger, Gewehre, die krumm schießen, die Berateraffäre und zuletzt das mehr als peinliche Gorch-Fock-Desaster. Von der Leyen hat zwar Kitas geschaffen, die Armee aber wahrlich nicht auf Vordermann gebracht.

Wie kann man nur so selbstbewusst sein?

Als Verteidigungsministerin ist sie aus meiner Sicht gescheitert. Und nun will sie die EU retten? Ich bin mal gespannt und wundere mich, mit welchem von Selbstbewusstsein nur so strotzenden Auftreten sie für sich im EU-Parlament geworben hat. Hinterfragen sich Spitzenpolitiker nicht mal selbst, frage ich mich? Ich glaube, Ursula von der Leyen lebt wie viele, die auf Ämter und Posten schielen, in einer völlig anderen Welt. Eigene Fehler erkennt man da offenbar nicht.

Ein Scherbenhaufen

Jetzt hoffen wir mal für die EU, dass sie in Brüssel nicht den gleichen Scherbenhaufen anrichtet wie in der Bundeswehr. Sie empfinde tiefe Dankbarkeit für die Jahre mit der Truppe, hat von der Leyen zum Abschied gesagt. Dankbarkeit empfinden auch die Soldaten, die ich kenne. Dankbarkeit dafür, dass sie nun endlich nicht mehr ihre Dienstherrin ist.

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