Harsdorf
Gemeinderat

Feld- und Waldweg bei Harsdorf wird endlich asphaltiert

Der Feld- und Waldweg zwischen Harsdorf und Ramsenthal kann nun endlich befestigt werden.
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Der öffentliche Feld- und Waldweg zwischen Harsdorf und Ramsenthal wird nach jahrelangen Bemühungen der Gemeinden Harsdorf und Bindlach auf einer Breite von drei Metern asphaltiert.  Foto: Archiv/Werner Reißaus
Der öffentliche Feld- und Waldweg zwischen Harsdorf und Ramsenthal wird nach jahrelangen Bemühungen der Gemeinden Harsdorf und Bindlach auf einer Breite von drei Metern asphaltiert. Foto: Archiv/Werner Reißaus

Es ist geschafft, endlich: Der öffentliche Feld- und Waldweg zwischen Harsdorf und Ramsenthal wird nach jahrelangen Bemühungen der Gemeinden Harsdorf und Bindlach auf einer Breite von drei Metern asphaltiert.

Am Dienstagabend vergab der Gemeinderat Harsdorf als Leitkommune den Auftrag für diese Arbeiten an der Firma Rädlinger, die gegenwärtig auch den Ausbau der Staatsstraße 2182 vornimmt. Rund 400 000 Euro wird das Projekt kosten, wobei der Freistaat Bayern mit knapp 300 000 Euro den Löwenanteil übernimmt, mehr oder weniger als Co-Finanzierung für den mit verlaufenden Radweg.

Hohe Förderung

Bürgermeister Günther Hübner (CSU) berichtete, dass zwischenzeitlich auch die Genehmigung für den vorzeitigen Baubeginn für diese Wegebaumaßnahme vorliegt. Den Kostenanteil für die Kommunen Harsdorf und Bindlach beläuft sich auf 56 731 beziehungsweise 36 527 Euro. Die Gemeinden können über das Amt für Ländliche Entwicklung mit einer Förderung von 60 bis 70 Prozent rechnen, so dass am Ende eine Eigenfinanzierung von rund 28 000 Euro für Harsdorf und von 15 000 Euro für Bindlach übrig bleibt.

Nachträglich stimmte der Gemeinderat dem Sanierungsbedarf in der Küche und der Pächterwohnung der gemeindlichen Gaststätte "Zur Tanne" zu.

Ursprünglich war dafür ein Kostenrahmen von rund 20 000 Euro eingeplant, jetzt machte Günther Hübner deutlich: "Die Kosten werden sich mindestens verdoppeln!" Man habe zwar eine Förderung aus dem Gaststättenmodernisierungsprogramm des Freistaats abgeklopft, doch das Programm sei hoffnungslos überzeichnet.

Küchenboden marode

Die Gemeinde musste vor allem handeln, weil der Boden in der Küche und das Abwassersystem marode waren. Die neuen Fliesen sind mittlerweile angebracht, die Malerarbeiten sollen in der kommenden Woche abgeschlossen werden.

Schließlich musste auch in der Pächterwohnung eine neue Trennwand eingezogen werden. Die Eröffnung der Gaststätte ist für Anfang September vorgesehen.

Gefahr in Verzug

Nach einem Kanaleinbruch an einer Gemeindeverbindungsstraße auf einer Länge von 20 Metern war nach den Worten von Bürgermeister Hübner Gefahr in Verzug, da eine ordentliche Straßenentwässerung nicht mehr sichergestellt war. Der Schaden wurde bereits durch die Firma D & Z aus Neudrossenfeld behoben, die Kosten lagen bei knapp 3800 Euro.

Die Haushaltsmittel für die Garage am Bauhof sind zwar weitestgehend aufgebraucht, doch der Gemeinderat entschied sich einstimmig dafür, das Gebäude noch vor Wintereinbruch, mit einem Dachstuhl zu versehen. So meinte Wolfgang Hinsche (SPD): "Es wäre doch Blödsinn, die Garage jetzt nur winterfest zu machen und dann erst im Frühjahr den Dachstuhl draufzusetzen."

Günther Hübner rechnete mit Kosten von rund 25 000 Euro, die durch eine Mittelverschiebung beim Straßenunterhalt finanziert werden.

Mehr Verkehr in den Bergdörfern

Ein breiten Raum nahm die Diskussion über die gegenwärtige Verkehrsbelastung in Hettersreuth, Oberhettersreuth, Altenreuth und Zettmeisel ein, die im Zusammenhang mit der Umfahrung der Staatsstraße 2182 zwischen Harsdorf und Ramsenthal sowie der Sanierung der Talbrücke Lanzendorf an der Autobahn entstanden ist. Eine befriedigende Lösung fand auch das Gremium nicht. Das Problem: Es gibt zwar Regelungen, aber nur wenige Verkehrsteilnehmer halten sich daran. Wilfried Löwinger (CSU) hoffte, "dass sich die Lage wieder normalisiert, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind".

In Vorbereitung ist der Bau eines Funkmasten an der Zettmeiseler Straße. Für September kündigte Bürgermeister Günther Hübner noch eine Gemeinderatssitzung mit Vertretern der Fernwasserversorgung Oberfranken an.

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