Kulmbach
Festzug

Fans der Kulmbacher Bierwoche fühlen sich "wieder daheim"

Der Umzug der Fan-Clubs der Kulmbacher Bierwoche war von ausgelassener Stimmung geprägt. Rund 1000 Menschen ins insgesamt 57 Gruppen hatten sich beteiligt.
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"Wieder daheim": Der Stammtisch "Götz von Berlichingen" sprach vermutlich vielen Bierwochen-Fans aus der Seele. Foto: Uschi Prawitz
"Wieder daheim": Der Stammtisch "Götz von Berlichingen" sprach vermutlich vielen Bierwochen-Fans aus der Seele. Foto: Uschi Prawitz
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Ausgelassene Stimmung herrschte am Sonntagvormittag bei den rund 1000 Mitwirkenden der 57 Gruppen, die sich am traditionellen Bierfestumzug durch die Kulmbacher Innenstadt beteiligten. Bei Bilderbuchwetter schlängelte sich der Zug der Fans von der Lichtenfelser Straße durch die Altstadt bis hin zum Haupteingang des Bierzeltes.
"Stad'l 2018 - Wieder daheim, Gott sei Dank" hatte der Stammtisch "Götz von Berlichingen" auf sein Traktorschild geschrieben, und wohl auch aufgrund der hohen Außentemperaturen waren alle dankbar, letztendlich angekommen zu sein.


Mit viel Fantasie am Werk

Auch in diesem Jahr waren die vielen Fanclubs äußerst kreativ. Neben fesch geschmückten Mädels und adretten Burschen wurden einfallsreiche Kostüme und Wagen von den vielen Zuschauern an der Strecke mit Applaus bedacht. Ebenso vielseitig wie so manches Outfit waren die Namen der teilnehmenden Gruppen, etwa der "Unterstanicher Löschtrupp", die "Hüdrant'n" die "Urfranken" oder die "Oberfrankenrebellen".
Im Bierzelt angekommen begrüßte Vorstand Otto Zejmon die Fanclubs im neuen Bierstadel und dankte ihnen, für ihre Lieblingsbiermarken ins Rennen gezogen zu sein.
Landrat Klaus Peter Söllner lobte noch einmal den Anstich von Oberbürgermeister Henry Schramm am Vortag: "Ein Anstich mit 0,5 Schlägen - das hat noch keiner geschafft", kommentierte er launig.
Er begrüßte die Fanclubs aus ganz Deutschland, aus China und Holland. "Selbst Münchner sollen da sein, da begrüßen wir euch herzlich in der Hauptstadt des Bieres und im heißesten, aber auch schönsten Feststadel Bayerns."
Im Anschluss wurden die fünf kreativsten Gruppen gekürt und erhielten als Preis jeweils einen Umschlag mit Biermarken. Platz 5 holte sich die Kulmbacher "Bierunion", die sich als Indianer verkleidet hatte, Platz 4 ging an die Edelherb-Mädels mit ihrem Piratentrupp. Mit Platz 2 wurde die Bierfestspinne der "Guten Freunde" geehrt, während sich das U-Boot "U-49" des Stammtisches Douze Points den 1. Platz sicherte.


Die ersten Bierbrauer

Die ATS-Schwimmer waren als Neandertaler verkleidet besonders erfolgreich. Sie sicherten sich nicht nur den 3. Platz des kreativsten Fanclubs, sondern auch gleich noch Platz 2 beim Trinkspruch-Wettbewerb: "..schon lange vor Christus brauten wir das erste Kulmbacher Festbier."
Weitere Plätze und damit Biermarken sicherten sich die "Poxdorfer Meisterschlucker", die "Kapuziner-Mönche" aus Schwand, die "Mönchshof Säubaarn", die Kerwagruppe Witzleshofen, der "Unterstanicher Löschtrupp" und der Mönchshof-Fanclub"Urfranken" Mönchshof. Die Trinksprüche können auf der Homepage www.kulmbacher-bierwoche.de nachgelesen werden.



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