Kulmbach
Jubiläum

Fans der Dampfloks kommen auf ihre Kosten

Anlässlich des Jubiläums "170 Jahre Schiefe Ebene" kommen Dampflok-Fans am 22. und 23. September auf ihre Kosten.
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Am 22. und 23. September  wird anlässlich des Jubiläums "170 Jahre Schiefe Ebene" der Schnellzugdampf der 70er Jahre mit einstigen Hofer Dampfloks der Baureihe 01 zwischen Bamberg und Marktschorgast wieder aufleben.  IGE-Erlebnisreisen und Reiseservice GmbH
Am 22. und 23. September wird anlässlich des Jubiläums "170 Jahre Schiefe Ebene" der Schnellzugdampf der 70er Jahre mit einstigen Hofer Dampfloks der Baureihe 01 zwischen Bamberg und Marktschorgast wieder aufleben. IGE-Erlebnisreisen und Reiseservice GmbH
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Am 22. und 23. September 2018 wird anlässlich des Jubiläums "170 Jahre Schiefe Ebene" der Schnellzugdampf der 70er Jahre mit einstigen Hofer Dampfloks der Baureihe 01 zwischen Bamberg und Marktschorgast wieder aufleben.

Die IGE-Erlebnisreisen und Reiseservice GmbH hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Dampflokomotiv-Museum Neuenmarkt diese außergewöhnliche Event organisiert.

Der Zug wird aus Schnellzugwagen der 1. und 2. Klasse bestehen und - wie zur Dampflokzeit üblich - über die "Schiefe Ebene" nachgeschoben. Für den Dampfgenuss wird eine Güterzugdampflok der Baureihe 50/52 eingesetzt, statt wie früher üblich eine V100.

Auf dem Streckenabschnitt zwischen Lichtenfels und Bamberg soll bei jeder Fahrt versucht werden, die legendäre Fahrzeit von "One Mile a Minute" - über 100 Kilometer pro Stunde - zu erreichen oder gar zu überbieten, so wie es die Schnellzugdampfloks in den 70er Jahren tagtäglich gefahren sind.

Parallel geplant wird ein dampfbespannter Personenzug mit klassischen DB-Umbauwagen zwischen Neuenmarkt-Wirsberg und Lichtenfels, der jeweils in Kulmbach oder Hochstadt-Marktzeuln vom Schnellzug überholt wird: Ideal für Fotografen und Filmer, die einen Schnellzug bei einer rasanten Bahnhofsdurchfahrt von außen aufnehmen wollen.

Eine An- und Rückreise ab/bis Nürnberg ist an beiden Tagen mit dem Schnellzug möglich. Dieser beginnt an beiden Tagen in Nürnberg und fährt am Abend wieder nach Nürnberg zurück. Mit dem günstigen Tagestickets oder sogar Zweitagestickets kann ein ganzer Tag Volldampf genossen werden - sowohl im Schnellzug, wie auch im Personenzug.

Im Deutschen Dampflokomotiv-Museume Neuenmarkt gibt es ergänzend eine Sonderausstellung "170 Jahre Schiefe Ebene" zu besichtigen. Dort kann auch den Dampfloks beim Wasser fassen und Bekohlen zugeschaut werden.

Buchung sind möglich bei der IGE-Erlebnisreisen und Reiseservice GmbH, Bahngelände 2, 91217 Hersbruck, Telefon: 09151/9055-0, Fax: 09151/9055-90, Mail: info@ige-erlebnisreisen.de

Nähere Informationen zu der Veranstaltung gibt es auch unter www.ige-erlebnisreisen.de

Informationen zum Deutschen Dampflokomotiv-Museum Neuenmarkt gibt es unter www.dampflokmuseum.de
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr - Eintritt: Erwachsene sieben Euro, ermäßigt fünf Euro, Familienkarte 15 Euro
Die Schiefe Ebene
Die Schiefe Ebene ist eine Eisenbahnstrecke mit starker Neigung im Verlauf der Ludwig-Süd-Nord-Bahn von Bamberg nach Hof (Saale). Sie liegt im Landkreis Kulmbach und beginnt östlich des Bahnhofs Neuenmarkt-Wirsberg und endet in Marktschorgast. Die Strecke ist zweigleisig ausgebaut und nicht elektrifiziert, die maximale Neigung ist 1:40 (Quelle: Wikipedia)

Die Baureihe 50/52
In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts entschied sich die ehemalige Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) zu einem drastischen Modernisierungsprogramm. Für den Güterverkehr entstand innerhalb des Programms die Baureihe 50, die sich durch recht große Leistung einerseits, andererseits aber auch durch eine relativ geringe Achslast auszeichnete. Im Zuge der Kriegswirtschaft ab 1942 beschloss man, auf Basis der Baureihe 50 eine weitere Baureihe aufzusetzen, die eher den Bedürfnissen des Militärtransports entsprechen sollte. Dabei handelte es sich um die Baureihe 52. Sie unterschied sich von der 50er insbesondere durch eine vereinfachte Bauweise und den Umstand, dass diese Loks nicht mehr "für die Ewigkeit" gebaut waren.
Die Loks der Baureihe 50 und 52 wurden in diversen Lokfabriken im seinerzeit besetzen Europa nach einem einheitlichem Typenblatt gebaut. Sie sind 22940 bzw. 22975 Milimeter lang (incl. Tender) und wiegen dienstbereit, d.h. mit zwei Drittel vollen Vorräten, 147 Tonnen. Beide Bauarten verfügen über fünf über Stangen gekuppelte Achsen mit einem Raddurchmesser von 1,40 Metern und einer nicht angetriebenen Vorlaufachse, die die Spur der ersten Achse hinter den Dampfzylindern lenkt und damit die Kurvenläufigkeit der Maschinen stark erhöht. Die zweite, dritte und vierte Achse ist fest im Rahmen gelagert, während die fünfte Achse ein wenig Seitenspiel hat, so dass auch sie sich in Kurven verschieben kann. (Quelle: Dampflokfreunde Salzwedel e.V.)

Baureihe V 100
Die Baureihe V 100 ist ein von der Deutschen Bundesbahn (DB) Ende der 1950er Jahre beschaffter Lokomotivtyp mit dieselhydraulischem Antrieb, der auf nicht elektrifizierten Nebenbahnen die dort verwendeten Dampflokbaureihen ersetzen sollte. Die Baureihe V 100 wurde in mehreren verschiedenen Ausführungen produziert. (Quelle: Wikipedia)


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