Kulmbach
Burggeflüster

Einmal Joghurt-Ingwer mit Aktivkohle, bitte!

In puncto Eissorten und auch bei den Waffeln beweisen viele Eisdielen Kreativität.
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Bei den Eissorten sind der Vielfalt keine Grenzen gesetzt. Auch eine tiefschwarze Kugel (Bildmitte) lässt  sich verzehren. Foto: Archiv/Lea Schreiber
Bei den Eissorten sind der Vielfalt keine Grenzen gesetzt. Auch eine tiefschwarze Kugel (Bildmitte) lässt sich verzehren. Foto: Archiv/Lea Schreiber

Welche Eissorte essen Sie am liebsten? Insgesamt liegen bei den Deutschen Schokolade (42 Prozent), Vanille (39 Prozent) und Nuss (22 Prozent) bei den verpackten Eissorten aus Supermarkt, Tankstelle oder Kiosk ganz vorne, wie eine repräsentative Umfrage des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie vor Kurzem ergab. Mein Favorit ist Vanille - klassisch, fast schon langweilig, aber eigentlich in so ziemlich jeder Eisdiele gut.

Die Eisdielen scheinen indes, was die Eiskreationen betrifft, immer kreativer zu werden. So landete in diesem Jahr schon die ein oder andere vergleichsweise ausgefallene Sorte - wie zum Beispiel Weiße Schokolade oder Butterkeks - in meiner Eiswaffel. Auch in den Kulmbacher Eisdielen stößt man auf allerlei verschiedene Sorten: Von Joghurt-Ingwer und Birne-Zimt über Buttermilch-Himbeere und Aprikose mit Mandelcreme bis hin zu Oreo- und Snickers-Eis. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Auch bei den Waffeln selbst gibt es mancherorts nicht mehr nur die 0815-Standardausführung, sondern beispielsweise Eistüten, die am oberen Rand in Schokolade und bunte Streusel getaucht sind. Das alles wird aber von einem echten Hingucker getoppt, der mir vor einiger Zeit in Bamberg ins Auge gestochen ist: schwarze Eiswaffeln. Damit meine ich nicht etwa schokobraune Waffeln, nein, pechschwarze. Ein Blick auf Google verriet mir schnell, was den Waffeln ihre ungewöhnliche Farbe verleiht: Aktivkohle. Angeblich sogar gesund. Sachen gibt's!

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