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Kulmbach
Gerstensaft

Eine Kulmbacherin will Bayerische Bierkönigin werden

Katja Staufer (28) aus Kulmbach will Bayerische Bierkönigin werden. Sie hat sechs Konkurrentinnen.
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Katja Staufer will Bayerische Bierkönigin werden. Fotos: Horst Wunner
Katja Staufer will Bayerische Bierkönigin werden. Fotos: Horst Wunner
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Die vorletzte Hürde ist genommen: Katja Staufer aus Kulmbach gehört zu den sieben Kandidatinnen, die sich beim Casting im Münchner Gop-Varieté-Theater für die Wahl zur Bayerischen Bierkönigin qualifiziert haben.

Damit liegt eine nervenaufreibende, aber auch sehr interessante Zeit hinter ihr. Wir haben uns mit der 28-Jährigen unterhalten. Katja, bist du jetzt glücklich und zufrieden? Katja Staufer: Ja, total. Ich hätte nie damit gerechnet, so weit zu kommen und freue mich einfach auf alles, was noch auf mich zukommt. Wie war der Weg bis zum Casting im Münchner Gop-Varieté-Theater? Ich arbeite ja in einer Brauerei, damit war mir das Thema bekannt. Ich habe die Ausschreibung gesehen und gedacht, das könnte was für mich sein. Aus über 80 Bewerberinnen kam ich schon mal unter die besten 24. Dann kam die Einladung ins Gop - und die war erfolgreich. Welche Chancen rechnest du dir im Finale aus? Ich bin so weit gekommen, jetzt möchte ich die Krone mit nach Kulmbach nehmen. Nun zu deiner Person, stell' dich bitte kurz vor. Ich bin 28 Jahre alt. Ich bin in Kronach geboren, habe dort das Abitur gemacht und danach ein duales Studium "Handel und Internationales Management" absolviert. Seit 2014 arbeite ich im Vertrieb der Kulmbacher Brauerei, lebe mit meinem Freund und unseren Katzen in der Bierstadt. Ich kann Englisch, Französisch und Fränkisch (lacht). In der "heimlichen Hauptstadt des Bieres" zu wohnen und dann noch das Finale zu erreichen, ist doch cool, oder? Absolut, und ich möchte die erste Bayerische Bierkönigin werden, die aus Kulmbach kommt, wo das Thema Bier allgegenwärtig ist. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn ich beim Online-Voting, das Anfang April beginnt, auch die Stimmen der Leser bekomme. Ich bin ein optimistischer Mensch. Das Gespräch führte unser Mitarbeiter Horst Wunner.

Am Casting nahmen auch Theresa Steinhäuser aus Kasendorf und Laura Krause aus Goldkronach teil, sie schafften es jedoch nicht ins Finale. Lothar Ebbertz, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbunds, meinte, dass die Kandidatinnen die Jury vor eine schwierige Aufgabe gestellt hätten. "Wir freuen uns, jetzt sieben Anwärterinnen gefunden zu haben, die aus allen Teilen Bayerns kommen." Jeder Einzelnen traue die Jury das Amt zu.

Ralf Barthelmeß, Präsidiumsmitglied von Dehoga, staunte, wie viele junge Damen sich mit dem Lebensmittel Bier beschäftigen: "Sie tragen den Gerstensaft im Herzen. "