Kulmbach
Bandporträt

"Eclipse" wollen etwas Besonderes bieten

Die Formation "Eclipse" ist eine der erfolg reichsten Newcomerbands in Oberfranken. Seit der Bandgründung im Mai vergangenen Jahres gab es rund 20 Auftritte, unter anderem auf den Sommerfesten in Marienweiher und Kasendorf. "Wir haben Hunderte von Fans begeistert", ist Sänger Florian Klügling stolz.
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Die Gruppe "Eclipse": Unser Bild zeigt (vorne von links) Sänger Florian Klügling, Gitarristin Jasmin Lachenmayer und Keyboarder Robin Birner sowie (hinten von links) Bassist Christian Jungkunz, Schlagzeuger Christian Schulz und Gitarrist Marcel Schneider. Foto: Stephan Stöckel
Die Gruppe "Eclipse": Unser Bild zeigt (vorne von links) Sänger Florian Klügling, Gitarristin Jasmin Lachenmayer und Keyboarder Robin Birner sowie (hinten von links) Bassist Christian Jungkunz, Schlagzeuger Christian Schulz und Gitarrist Marcel Schneider. Foto: Stephan Stöckel
Auf "Standby" steht die Gruppe gleichen Namens schon lange nicht mehr. Berufliche und private Gründe hatten bei der Coverband vor zwei Jahren zum "Kurzschluss" geführt. Sänger Florian Klügling stand ohne Ensemble da. Für den Vollblutmusiker ein Ding der Unmöglichkeit. Aus der Not machte er eine Tugend und rief zwei alte Bekannte an, mit denen er in der Tanzkapelle "Discover" beim Kulmbacher Altstadtfest gespielt hatte: Jasmin Lachenmayer (Gitarre und Gesang) und Christian Schulz (Schlagzeug). Der Grundstock für die Formation "Eclipse" war gelegt. Und schnell fanden sich mit Marcel Schneider (Gesang und Gitarre), Christian Jungkunz (Bass) und Robin Birner (Keyboard) weitere Musiker.

Anspruch: Das besondere Erlebnis


Der Anspruch, erfolgreich zu sein, spiegelt sich im Bandnamen wider. Das englische Wort "Eclipse" bedeutet übersetzt Sonnenfinsternis. So wie die Sonnenfinsternis ein ganz besonderes Ereignis für viele Menschen ist, so soll auch die Formation "Eclipse" zu einem besonderen Erlebnis werden.

Mit Robin Birner steht ein Mainleuser in Diensten der Coburg-Kronacher Formation. Der 20-jährige hatte sich in den vergangenen Jahren als Organist der Evangelischen Christuskirche in der Marktgemeinde einen Namen gemacht. "Ich habe den Wunsch verspürt, einmal in einer Gruppe zu spielen und nicht immer nur alleine in einem Gotteshaus. Im Internet wurde ich durch eine Kontaktanzeige auf die Combo aufmerksam", erzählt er. Schon bei der ersten gemeinsamen Probe in Coburg funkte es zwischen den Musikern.

Nur die Bratwürste polarisieren


Es heißt aber, die Coburger und die übrigen Franken würden gerne einmal gegeneinander sticheln. Wie fühlt man sich als Mainleuser umgeben von lauter Mohrenköpfen? "Nur bei der Frage, wer die besten Bratwürste hat, gehen die Meinungen auseinander. Ansonsten verstehen wir uns prima." Sich selbst kreativ einbringen und seinen musikalischen Horizont erweitern - das ist es, was Birner an seinem Engagement in der Gruppe schätzt.
Das Motto der Musiker lautet "Party bis zum Morgengrauen". Beim Lichterfest in Wildenheid mussten die Musiker sage und schreibe eine Stunde lang Zugaben geben. Momente, die keiner missen möchte. Florian Klügling: "Man ist berauscht." Das höchste der Gefühle ist es für alle, wenn sich die Besucher auf der Tanzfläche austoben und begeistert mitsingen.

Dancefloor, Oldies, Indie-Rock, Punk und Pop - das musikalische Programm der Band gleicht einem Gemischtwarenladen. Ganz bewusst. Die Musiker verstehen sich als Dienstleister am Publikum. "Deshalb legen wir uns nicht auf eine Richtung fest. Wir wollen die breite Maße erreichen mit Songs, die Alt und Jung in Feierlaune versetzen", betont Jasmin Lachenmayer. Mit einem kleinen, aber feinen Unterschied, worauf Klügling großen Wert legt: "In unserem Repertoire befinden sich Lieder, die nicht jede Band in ihrem Programm hat." Auszug gefällig? "Surfin' USA" (Beach Boys), "No Woman No Cry" (Bob Marley), "Talk" (Coldplay), "Rock Me Amadeus" (Falco), "Moves Like Jagger" (Maroon 5), "99 Luftballons" (Nena), "Song To Say Goodbye" (Placebo), "Rockin' All Over The World" (Status Quo), "Tage wie diese" (Die Toten Hosen).

Bands, die ihre eigenen Stücke komponieren, wollen mit ihren Alben den großen internationalen Durchbruch schaffen. Die Ziele, die sich eine Coverband gesetzt hat, fallen von Haus aus bescheidener aus. "Wir wollen den Radius unserer Konzerte erweitern, mit Leidenschaft und Spaß an der Musik unsere Fans unterhalten", spricht Florian Klügling seinen fünf Bandkollegen aus der Seele.
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