Thurnau
Bilanz

Drei Tage Kunst und Kultur

Die Aktionswoche "Schwantastisch" war in diesem Jahr zwar nur ein Wochenende lang, aber der Qualität und dem Zulauf hat das keinen Abbruch getan.
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Töpfer Bernhard Noe hat selbst den ersten Schritt gemacht und bei der Kunstaktion Augenblicke einen Beitrag geleistet. Auch die Familie Benker ist ein großer Fan der Aktion. Foto: Katharina Müller-Sanke
Töpfer Bernhard Noe hat selbst den ersten Schritt gemacht und bei der Kunstaktion Augenblicke einen Beitrag geleistet. Auch die Familie Benker ist ein großer Fan der Aktion. Foto: Katharina Müller-Sanke
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Drei Tage lang haben Ateliers und Werkstätten Sonderaktionen angeboten, und auch den Sonntag zum Kirchweihmarkt nutzten viele Menschen, um Thurnau und das vielfältige Angebot zu besuchen. Von Kunstausstellungen wie beim Europa-Symposium im Oberen Markt, wo Künstler aus verschiedenen Ländern gemeinsam an ihren Skulpturen arbeiteten, über handwerkliches bis hin zu Kultur war alles geboten.
Am Sonntag-Nachmittag war eines der großen Highlights der Besuch und der Vortrag von Wortakrobat Rolf-Bernhard Essig. Ein Vortrag speziell für Kinder mit viel Wortwitz und spannenden Erklärungen rund um unsere Sprache.
Am Vormittag haben Kirchengemeinde und Jägerverein traditionelles Kirchweihleben gepflegt. Verschiedene Thurnauer Künstler, wie der Maler Günter Karittke oder der Bronze- und Keramikkünstler Claus Tittmann, das Gartenatelier Carmen Kunert, die Schreinerei Bartels und einige mehr boten Sonderausstellungen an. Die Töpferei Noë startete ihr Fotoprojekt Augenblicke, bei der Portraits von Menschen im jeweiligen Augenblick mit seiner eigenen Stimmung gemacht werden. Inspiriert ist das Projekt durch den französischen Künstler JR und sein Projekt "insideout".
Die Kunstausstellungen und Ideen bei Schwantastisch waren in diesem Jahr einmal mehr unfassbar vielfältig und einige Veranstaltungen auch sehr gut besucht. Der Kirchweih selbst aber, die in Thurnau immerhin die Hauptkirchweih ist, hat "Schwantastisch" nur wenig Auftrieb gegeben. Die Besucherzahlen auf dem Markt selbst waren überschaubar. Und das obwohl auch in diesem Jahr zahlreiche Fieranten nach Thurnau gekommen waren. Mit den vielen Sonderaktionen hat das Rahmenprogramm gestimmt. Und die Besucher freuten sich über die viele Kunst und Kultur, die Thurnau und seinem Ruf gerecht wird.

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