Rugendorf
Gemeinderat

Die Rugendorfer müssen mehr fürs Abwasser zahlen

Die Rugendorfer und Losauer müssen ab Januar 1,15 Euro mehr pro Kubikmeter bezahlen.
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Abwasser wird ab Januar teurer für die Rugendorfer und Losauer. Symbolbild: Patrick Pleul, dpa
Abwasser wird ab Januar teurer für die Rugendorfer und Losauer. Symbolbild: Patrick Pleul, dpa

In seiner letzten Sitzug in diesem Jahr hat der Gemeinderat am Montagabend eine Erhöhung der Abwassergebühr beschlossen, den Umzug des Sitzungsraums ins Haus der Jugend vorbereitet und Anschaffungen für die Feuerwehr genehmigt.

Um 1,15 Euro pro Kubikmeter steigen die Abwassergebühren im Hauptort und Losau ab 1. Januar auf dann 3,18 Euro. Aus der Abrechnung der vergangenen vier Jahre ergab sich eine Unterdeckung von etwa 175 000 Euro bei einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von rund 37 500 Kubikmeter pro Jahr. Nicht vorhersehbare Kosten waren durch die Klärschlammentsorgung (100 000 Euro), wegen des Ausscheidens eines und Einarbeiten eines anderen Mitarbeiters sowie Ersatzbeschaffungen von Pumpen und Leitungen entstanden. Die neuen Gebühren gelten zunächst bis 2023. Der Wasserpreis bleibt vorerst unverändert.

Bereits Ende 2017 hatte der Gemeinderat grundsätzlich beschlossen, seinen jetzigen Sitzungsraum im Rathaus unterhalb der Gemeindekanzlei sowie das Trauzimmer künftig der Feuerwehr als Schulungs- und Aufenthaltsraum zur Verfügung zu stellen. Bislang war dieses Vorhaben zurückgestellt, nun hat die Feuerwehr aber darum gebeten, den Plan zeitnah umzusetzen.

Umbauten sind nötig

Der Gemeinderat wird künftig im sogenannten Feuerwehrzimmer im Haus der Jugend tagen. Notwendige Umbauten, insbesondere der Beleuchtung, wird der Gemeinderat demnächst bei einem Ortstermin beschließen. Geändert werden muss dann auch die Schließanlage im Rathaus, so dass der Zugang der Feuerwehrleute zu ihren Räumen von dem zur Gemeindekanzlei voneinander getrennt sein wird. Über die Kostenvoranschläge für die Änderungen wird der Gemeinderat im Januar entscheiden.

Genehmigt hat der Gemeinderat die Ersatzbeschaffung von Druckschläuchen für die Feuerwehr bereits vor einem Monat. Inzwischen wurde die Hälfte beschafft und laut Mitteilung des stellvertretenden Kommandanten Franz Schnaubelt nach Tests positiv bewertet. Deshalb hat der Gemeinderat nun auch die Restbeschaffung für 4558,53 Euro bei der Firma Raschel in Memmingen genehmigt. Ebenso genehmigt hat der Gemeinderat die Beschaffung eines Hohlstrahlrohres mit zwei Ersatzbehältern zur Verwendung eines Sonderlöschmittels ("F-500") für 858,97 Euro. F-500 wird laut Schnaubelt zum Löschen bei Pkw-Bränden gebraucht.

Bisher hat die Gemeinde mit 6000 Euro im Jahr die Kosten für eine Vorpraktikantin im Kindergarten übernommen. Laut Mitteilung des Evangelischen Kirchengemeindeamts Kulmbach ist nun eine Berufspraktikantin angestellt. Auf Nachfrage der Kirche um einen Zuschuss der Gemeinde zu den neuen Personalkosten (22 909, 23 Euro) beschloss der Gemeinderat, weiterhin 6000 Euro anzubieten. Eine endgültige Entscheidung wird aber erst im Januar erfolgen.

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