"Die Klosterbräu bleibt geschlossen", erklärte Holger Bühler von der Bayreuther Anwaltskanzlei Pluta auf Anfrage. Laut Bühler, der für den vorläufigen Verwalter Rechtsanwalt Ulrich Pfeifer als Sachbearbeiter tätig ist, gab es "viele Interessenten" für den Gastronomiebetrieb unterhalb der Wallfahrtskirche. "Aber die Interessen der Beteiligten konnten nicht unter einen Hut gebracht werden." Nach seiner Aussage ist hinsichtlich des Preises keiner der Bieter "in medias res" gegangen.

Der Marktleugaster Bürgermeister Norbert Volk (Freie Wähler) zeigte sich enttäuscht, dass die Verhandlungen nicht zu einem positiven Ergebnis geführt haben. Und das umso mehr, als Marienweiher zum bevorstehenden Hochfest der Wallfahrt an Pfingsten mit mehr als 5000 Pilgern rechnet, von denen viele in Marienweiher übernachten wollen. "Es wäre wünschenswert gewesen, wenn eine Entscheidung noch rechtzeitig gefallen wäre, so dass die Klosterbräu hätte geöffnet werden können", so der Bürgermeister.

Ganz aufgeben will er die Übernachtungsmöglichkeiten in dem Gasthaus aber noch nicht. Volk will sich mit dem Verwalter in Verbindung setzen und klären, ob der separat zugängliche Gästezimmerbereich in dem Gasthaus vielleicht doch zum Hochfest zur Verfügung gestellt werden kann.