Kulmbach
Burggeflüster

Der Gold-Esel des FC Bayern

Da verspeist ein Fußball-Profi Gold im Wert von 1000 Euro, das später im Lokus verschwindet, und regt sich noch auf, dass er einen Shit-Storm erntet. Reden ist Silber, Schweigen ist...
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Der eine hortet sein Gold im Geldspeicher, der andere in seinem Magen. Doch Dagobert Ducks Bunker ist deutlich praktischer als der von Franck Ribery, entleert sich doch so ein Körperversteck in ziemlich regelmäßigen Abständen von selbst. Aber wer hätte nicht gerne einen kleinen dukaten-scheißenden Goldesel zu Hause?

Für den Ballzauberer aus Froank-Reisch war die Aktion zu Silvester in einem Nobel-Restaurant in Dubai jedenfalls imagemäßig ein richtiger Griff ins Klo - mit dazugehörigem Shit-Storm. Vom Gold- zum Pech-Ribery.

Klar, der Franzose an sich hat natürlich einen feineren Gaumen als der gemeine Franken. Schreiben Sie doch mal als Wirt Froschschenkel oder Weinbergschnecken auf die Karte! Oder ein T-Bone-Steak mit Blattgold für 1200 Euro - erst recht keine glänzende Idee. Uns dreht sich doch schon beim Gedanken an ein "Becks Gold" der Magen um!

Wir wissen jedenfalls nicht, was der Ernährungsberater des FC Bayern zu den ausgefallenen Essgewohnheiten seines Edel-Technikers aus Frankreich sagt. Nicht, dass er durch das Edel-Metall in der Winterpause zu viel Hüftgold ansetzt.

So ist halt die Welt im Jahr 2019 - Millionen haben nix zu beißen, aber manche so viel, dass sie sogar Gold fressen.



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