Thurnau
Wohnungsbrand

Defekte Lampe war wohl die Brandursache in Thurnau

In Thurnau kommt ein älterer Mann bei einem Feuer in der Schorrmühlstraße ums Leben. Die anderen Hausbewohner können sich retten. Ein Defekt an der Nachttischlampe hat den Brand wohl ausgelöst.
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Bei einem Brand in einer Wohnung in einem Zwei-Familien-Wohnhaus in der Thurnauer Schorrmühlstraße (im Hintergrund) kam in der Nacht zum Donnerstag ein 81-Jähriger ums Leben. Im Vordergrund sind verkohlte Gegenstände zu sehen. Foto: News5
Bei einem Brand in einer Wohnung in einem Zwei-Familien-Wohnhaus in der Thurnauer Schorrmühlstraße (im Hintergrund) kam in der Nacht zum Donnerstag ein 81-Jähriger ums Leben. Im Vordergrund sind verkohlte Gegenstände zu sehen. Foto: News5
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Nur wenige Stunden nach dem Brand deutete in der Thurnauer Schorrmühlstraße am Donenrstagvormittag nichts mehr darauf hin, dass sich dort in der Nacht eine Tragödie abgespielt hatte. Standen gegen 4 Uhr viele Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Polizei in der Straße, die zur Schule und zum Sportplatz führt, so war gegen 10 Uhr nur noch ein roter Bus der Kriminalpolizei in einer Hofeinfahrt zu sehen. Die Brandermittler waren auf der Suche nach der Ursache für das Feuer, das in der Nacht ein Todesopfer gefordert hatte. Ein 81-Jähriger war in einer Wohnung eines Zwei-Familien-Wohnhaus ums Leben gekommen.

Es war gegen 3.10 Uhr, als der Sohn durch Geräusche geweckt wurde. Dieser entdeckte den Brand im Erdgeschoss und alarmierte sofort die Rettungskräfte. Durch das rasche Eingreifen der Wehrmänner und -frauen konnte ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Gebäude verhindert und der Brand gelöscht werden.

Im Krankenbett?

Sohn und Mutter konnten sich ins Freie retten, für den 81-Jährigen, der in einem Pflegebett im Wohnzimmer lag, kam allerdings jede Hilfe zu spät.

Rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren zum Brandort geeilt. Die Wehren aus Thurnau, Berndorf, Hutschdorf, Döllnitz und Kulmbach waren angerückt.

Mit schwerem Atemschutz

Wie der Thurnauer Kommandant Jörg Schneider ausführte, seien Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz in das Haus eingedrungen. "Wir hatten den Brand schnell unter Kontrolle, da sich die Flammen nur in einem Zimmer ausgebreitet hatten." Nach den Nachlöscharbeiten seien die letzten Wehrmänner gegen 7.30 Uhr abgerückt.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ungefähr 50.000 Euro.

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