Thurnau
Gemeinderat

Dach des Alldorfer Dorfhauses soll zum Winter dicht sein

Der Thurnauer Gemeinderat hat mehrere Aufträge für das neue Dorfhaus mit Festscheune in Alladorf vergeben.
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Während eine Fachfirma das alte Gebäude (im Hintergrund) abtrug, gruben die Alladorfer in Eigenleistung die Baugrube für die neue Festscheune aus. Foto: privat
Während eine Fachfirma das alte Gebäude (im Hintergrund) abtrug, gruben die Alladorfer in Eigenleistung die Baugrube für die neue Festscheune aus. Foto: privat
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Noch in diesem Jahr soll der Rohbau für das neue Dorfhaus und die Festscheune in Alladorf fertiggestellt werden. Bis zum Wintereinbruch soll das Dach drauf sein, damit die Arbeiten im Inneren beginnen können. In der Sitzung am Montagabend vergaben die Thurnauer Marktgemeinderäte zahlreiche Gewerke.

Baugrube in Eigenleistung ausgehoben

Detlef Zenk, (FW), Sprecher der Teilnehmergemeinschaft für die Dorferneuerung, berichtete, dass das alte Gebäude, in dem das Dorfhaus entstehen soll, inzwischen bis auf die Grundmauern abgebrochen worden sei. Die Baugrube für die Festscheune hätten die Alladorfer in Eigenregie ausgehoben.

Die Firma Höllein aus Pödeldorf erhielt den Zuschlag für die Estricharbeiten. Der Angebotspreis lag bei rund 75 000 Euro. Die Innentüren und WC-Trennwände wird die Schreinerei Dudnik aus Weidenberg für 41 000 Euro einbauen. Die Malerarbeiten übernimmt die Firma Näther aus Thurnau für 13 042 Euro, den Fenstereinbau die Firma Feulner aus Neustädtlein für 11 562 Euro.

Im Kostenrahmen

Den Zuschlag für die Fliesenarbeiten erhielt die Firma Sollecito aus Bindlach für 11 562 Euro, die Elektroarbeiten wird die Firma Meyer aus Thurnau für 71 634 Euro übernehmen. Der größte Auftrag ging an die Firma Schwender. Mit 188 095 Euro hatte das örtliche Unternehmen das wirtschaftlich günstigste Angebot für die Sanitär- und Heizungsarbeiten abgegeben.

Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU) betonte, dass es zwar bei einzelnen Gewerken zu Über- oder Unterschreitungen gekommen sei, man jedoch unterm Strich im Kostenrahmen bleibe. Detlef Zenk bat noch darum, noch einmal über eine Verdunkelungsanlage nachzudenken.

Noch eine weitere gute Nachricht für das Thurnauer Oberland hatte Kämmerer Michael Ganzleben. Er teilte mit, dass die Gebühren für die Abwasseranlage Lochautal, an die neben Alladorf noch Tannfeld, Lochau und Trumsdorf angeschlossen sind, bis zum 31. Oktober 2023 konstant bei 1,78 Euro pro Kubikmeter bleiben werden. Dies habe die Neukalkulation ergeben. Auch die Grundgebühren müssen nicht erhoben werden.

15 Mitfahrbänke werden bestellt

15 Mitfahrbänke für rund 14 700 Euro sollen im Gemeindegebiet aufgestellt werden. Die Kosten sind durch die Siegerprämie von 60 000 Euro gedeckt, die der Markt Thurnau beim Wettbewerb "Heimatdorf 2019" gewonnen hatte. "Die Bänke haben eine Lieferzeit von acht Wochen. Wo wir sie genau aufstellen wollen, können wir noch beraten", erklärte Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU).

Bernreuther sah eine Ergänzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Veit Pöhlmann (FDP) erinnerte daran, dass die Bänke bei dem Wettbewerb stark gewichtet worden seien.

"Die Bänke müssen an Straßen stehen, an denen viel Verkehr herrscht, also eher am Wanderparkplatz als am Busbahnhof", merkte Dietmar Hofmann (SPD) an, der auch das Thema Sicherheit ansprach. So könnten sich in einer Mitfahr-Community Fahrer und Mitfahrer registrieren lassen. "Hoffentlich können wir viele Leute bewegen", sagte Erwin Schneider (FW).

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