Kulmbach

CSU: Kunstmann ist Spitzenkandidat im Kreis Kulmbach

Jörg Kunstmann ist der Spitzenkandidat des CSU-Kreisverbands bei der Kommunalwahl 2020.
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Die Spitzenkandidaten von CSU, Junger Union, Frauenunion und Seniorenunion:  (von links)  Erhard Hildner, Patrick Kölbel, Henry Schramm, Jörg Kunstmann, Heike Vogel, Doris Leither-Bisani, Gerhard Schneider und Martin Bernreuther.Werner Reißaus
Die Spitzenkandidaten von CSU, Junger Union, Frauenunion und Seniorenunion: (von links) Erhard Hildner, Patrick Kölbel, Henry Schramm, Jörg Kunstmann, Heike Vogel, Doris Leither-Bisani, Gerhard Schneider und Martin Bernreuther.Werner Reißaus

"Lasst uns gemeinsam unseren Landkreis Kulmbach gestalten - mit vollem Einsatz für die Menschen unserer Heimat und unter dem Motto ,100 Prozent Kulmbacher Land'." Mit diesen Worten rief der Spitzenkandidat der CSU-Kreistagsliste, stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann, am Samstagmittag dazu auf, die erfolgreiche Arbeit seiner Partei fortzusetzen. Die 50 Kreistagskandidatinnen und - kandidaten wurden von den 71 anwesenden Delegierten im Kulmbacher Gasthof Geuther einstimmig nominiert.

"Kraftvolles Zeichen setzen"

Erstmals werde der Kulmbacher Kreistag von 60 auf 50 Mitglieder verkleinert, und das sei für alle politischen Gruppierungen eine große Herausforderung, sagte CSU-Kreisvorsitzender, Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schram: "Die politische Landschaft ist im Moment in Bewegung. Letztendlich müssen wir den Menschen vermitteln, dass wir seit Jahrzehnten an ihrer Seite waren, in einer Tradition über Herbert Hofmann und unsere Abgeordneten, die immer für diese Region gearbeitet haben."

Mit der Kreistagsliste wolle man ein kraftvolles Zeichen setzen. Kreisvorsitzender Henry Schramm: "Die CSU will weiterhin kraftvoll für die Kulmbacher Heimat und für die Menschen arbeiten. Das gelingt uns im Landkreis Kulmbach sehr gut, und die Erfolge sprechen letztendlich für sich." Die CSU wolle ihre Arbeit fortsetzen, im Kreistag mit möglichst vielen Vertretern präsent sein.

"Politik der Stabilität"

Als Listenführer freute sich Jörg Kunstmann über den Vertrauensbeweis: "Wir haben ein wirklich starkes Team, das den gesamten Landkreis und alle gesellschaftlichen Gruppierungen abdeckt. Ich freue mich auf die nächsten Wochen, in denen wir gemeinsam bei den Menschen um das Vertrauen bitten. Unser Ziel ist es, ganz klar wieder die stärkste Fraktion im Kreistag zu werden."

Die CSU stehe auf Landkreisebene für eine Politik der Stabilität, der Bodenständigkeit, der Verlässlichkeit und der soliden Finanzen. Sie setze sich für eine dynamische Entwicklung mit vielfältigen Projekten in den Städten, Märkten und Gemeinden ein. "Der Landkreis ist gerade auch dank unserer CSU-Politik und der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Landrat Klaus Peter Söllner insgesamt gut aufgestellt. Wir haben in den letzten Jahren aufgrund der positiven Wirtschaftslage Millionen in unsere Schullandschaft und in die Infrastruktur, wie zum Beispiel die Kreisstraßen investieren können. "

Viele Millionen investiert

Viele Millionen Euro seien auch in die Schullandschaft und in die Infrastruktur investiert worden. "Wir haben den ÖPNV neu aufgestellt und uns dank der Bayerischen Staatsregierung auf den Weg machen können, bezahlbar in den VGN einzutreten." Jörg Kunstmann verwies außerdem auf bürgerfreundliche Abfallgebühren sowie auf Aktivitäten in Sachen Klimaschutz und Integration. Und er führte an: "Wir arbeiten die Herausforderungen im Bereich Sozial- und Jugendhilfe konsequent ab, um die Gesellschaft vor Ort im Gleichgewicht zu halten."

Als Herausforderung sieht der stellvertretende Landrat die weitere Stärkung der Schulen. Mit der Entscheidung der Staatsregierung, Kulmbach zum Unistandort zu machen, sei der Weg in eine erfolgreiche Zukunft geebnet. Kunstmann: "Diesen Weg müssen wir aber selbst beschreiten. Unsere Aufgabe ist es auch als Landkreis, in Kulmbach Stadt und Land die passenden Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Das betrifft zum Beispiel die Themen Breitband, Digitalisierung, Wohnen, Freizeiteinrichtungen und Mobilität, denn diese Maßnahmen dienen natürlich nicht nur der Uni, sondern sind zum Wohle der gesamten Bevölkerung."

"Passgenaues Konzept" gefordert

Mobilität ist für Kunstmann "weit mehr als der Tarifverbund VGN oder ein paar Buslinien mehr oder weniger". Das Auto und der Individualverkehr würden weiterhin eine tragende Rolle einnehmen. Es gehe darum, für die Region ein passgenaues Konzept zu definieren, "das vor dem Hintergrund von Klimaschutz und Digitalisierung Auto, ÖPNV, Fahrrad und Fußgänger miteinander klug verbindet".

Konzepte entwickeln

Es gelte für die Zukunft, "Strukturentwicklungen zu erkennen, Perspektiven aufzuzeigen, kommunenübergreifende Konzepte zu entwickeln, zu steuern, zu koordinieren, zu netzwerken und zu beraten und natürlich die Kreisumlage verträglich zu halten", stellte der Spitzenkandidat des CSU-Kreisverbands für die Kommunalwahl fest.

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