Kulmbach

Brand in Asylheim in Kulmbach: technischer Defekt als Ursache?

Nach dem Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft in Kulmbach dauern die Ermittlungen der Brandfahnder an. Nach wie vor gibt es keine Hinweise auf eine Einwirkung von außen.
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Der Brand in einer Asylunterkunft in Kulmbach brach in einem Kellerraum aus. Foto: Jürgen Gärtner
Der Brand in einer Asylunterkunft in Kulmbach brach in einem Kellerraum aus. Foto: Jürgen Gärtner
Die Ermittlungen der Bayreuther Kripo zum Brand in einer Unterkunft für Asylbewerber am frühen Mittwochmorgen in Kulmbach laufen auf Hochtouren. Derzeit liegen keine Hinweise auf eine Einwirkung von außen vor, teilte die Polizei mit. Bei dem Feuer entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von über 30.000 Euro.

Die Mitteilung über den Brand in dem Unterkunftsgebäude in der Straße "Hundsanger" ging kurz vor 1 Uhr bei der Polizei ein. Alle Bewohner konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, eine 34 Jahre alte Frau erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung.

Die Kulmbacher Feuerwehr hatte den Brand, der sich auf einen Kellerraum beschränkte, rasch gelöscht.
Durch die enorme Rußentwicklung wurden allerdings auch die darüber liegenden Wohnräume in Mitleidenschaft gezogen, weshalb die Bewohner während der Nacht nicht mehr in das Gebäude zurückkehren konnten.
Brandfahnder der Kriminalpolizei in Bayreuth haben zusammen mit einem Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes die Ermittlungen aufgenommen. Das Feuer ist in dem Abstellraum im Keller des Gebäudes ausgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen der Beamten liegen keine Hinweise auf die Verwendung eines Brandbeschleunigers oder eine Einwirkung von außen vor. Die Ermittlungen der Brandfahnder dauern an. Sie prüfen derzeit auch, inwieweit womöglich eine technische Ursache für das Feuer in Frage kommt.

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