Kulmbach
Messstellen

Blitzmarathon: Polizei kontrolliert am Mittwoch auch in Kulmbach wieder das Tempo

Die Polizei kontrolliert auch in Kulmbach beim Blitzmarathon wieder das Tempo der Autofahrer. Wir nennen die Messstellen.
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Archiv/Gabriele Fölsche
Archiv/Gabriele Fölsche
Polizeibeamte aus ganz Oberfranken werden am Mittwoch (18. April) ab 6 Uhr vor allem auf Landstraßen 24 Stunden lang verstärkt die Geschwindigkeit motorisierter Fahrzeugführer überwachen. Bereits zum sechsten Mal findet an diesem Tag der Blitzmarathon statt, an dem sich auch die Oberfränkische Polizei beteiligt.

Das sind die Messstellen im Landkreis Kulmbach: Himmelkron (Bernecker Straße - Tempo 30), Kulmbach (B 289 - Tempo 100), Kulmbach (Bayreuther Straße - Tempo 50), Kulmbach (Gründla - Tempo 80), Kulmbach (Leuchau - Tempo 80), Kulmbach (Seidenhof - Tempo 70), Ludwigschorgast (B 303 - Tempo 100), Mainleus (Willmersreuth, Kreisstraße - Tempo 60), Neudrossenfeld (Kulmbacher Straße, Kreisstraße, innerorts - Tempo 50), Stadtsteinach (B 303, innerorts - Tempo 50), Thurnau (Berndorfer Straße, Staatsstraße - Tempo 70).

Insbesondere steht die Erhöhung der Verkehrssicherheit und allem voran die Reduzierung geschwindigkeitsbedingter Verkehrsunfälle sowie die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer im Fokus der bundesweiten Überwachungsaktion.

Der Blitzmarathon steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der bayerischen Verkehrssicherheitskampagne "Bayern mobil - sicher ans Ziel" und steht unter der Federführung des Bayerischen Staatsministerium des Innern und für Integration.

Auf der Internetseite
sind die Kontrollstellen für jedermann abrufbar.

Die Aktion ist Teil des europaweiten "Speedmarathons", der vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk "TISPOL" koordiniert wird.

Wie in den vergangenen Jahren ist überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit weiter die Hauptunfallursache im gesamten Freistaat. In Oberfranken ereigneten sich im Jahr 2017 über 33.000 Verkehrsunfälle. Dabei war bei 2.260 Unfällen erhöhte Geschwindigkeit ursache. Hierbei wurden 1.057 Personen verletzt und 17 Menschen kamen dabei ums Leben.

Keinesfalls ist der Blitzmarathon mit der Intention verbunden, möglichst viele Verkehrsteilnehmer mit einem Verwarnungs- oder gar Bußgeld zu ahnden. Dies unterstreicht auch jährlich wiederkehrend die frühzeitige Ankündigung des Blitzmarathons sowie das Publizieren der etwa 1.900 möglichen Messstellen.
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