Jetzt begleiten Sie uns wieder, die Konterfeis der Kandidaten, die in den Land- oder Bezirkstag einziehen wollen. Und noch sind sie meist unverfälscht, die vielen Wahlplakate, die den Straßenrand säumen. Martin Schöffel trägt nicht - wie Kanzlerin Angela Merkel im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 - einen Hitlerbart, auf dem Bild von AfD-Kandidat Gerd Kögler ist kein Hakenkreuz gemalt, mit dem im Vorjahr das Plakat von Georg Hock verschandelt worden war.

Mehr Fairness?

Wir erinnern uns: 2017 waren in Stadt und Landkreis viele Wahlplakate von CSU und AfD abgerissen, geklaut und beschmiert worden. Ob 2018 mehr Fairness herrschen wird? Wir sind da mal gespannt.

Afd: eine Etage drüber

Gut vier Wochen vor der Wahl ist von der Alternative für Deutschland im Stadtgebiet übrigens noch wenig Werbung zu sehen. Ob die Partei den Plakatärger umgehen will? Was noch auffällig ist: An den Straßenlaternen, an denen Gerd Kögler plakatiert wurde, hängt der meist eine Etage über den Kandidaten der anderen Parteien. Ohne eine größere Leiter kommen potenzielle Zerstörer da wohl nicht mehr ran.

Lasst die Leiter liegen

Den Plakatschändern, die nach der dummen Aktion im Bundestagswahl immer noch nicht genug haben, sei im übrigen gesagt: Lasst die Leiter lieber liegen. Bleibt im Vorfeld der Landtagswahl am Boden. All die, die ein richtiges Demokratieverständnis haben, werden es euch danken.