Kupferberg
Stadtrat

Bekommt Kupferberg einen Bürgerbus?

Mit einem deratigen Projekt könnten Lücken im Öffentlichen Personennahverkehr geschlossen werden. Vom Freistaat gibt es dafür eine Förderung von 50 Prozent.
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Die Stadt Kupferberg überlegt, einen Bürgerbus einzurichten. Unser Symbolbild entstand im Landkreis Würzburg. Symbolbild: Pat Christ
Die Stadt Kupferberg überlegt, einen Bürgerbus einzurichten. Unser Symbolbild entstand im Landkreis Würzburg. Symbolbild: Pat Christ

Bürgermeister Alfred Kolenda (UKW) regte bei der Stadtratssitzung am Dienstagabend im Rathaus die Anschaffung eines Bürgerbusses an. Bürgerbus-Projekte werden vom Freistaat mit einer Förderung in Höhe von 50 Prozent als ein Nahverkehrsangebot unterstützt, um Lücken im öffentlichen Personennahverkehr zu schließen.

Mit den Worten "Das sollten wir schon mit festen Zeiten machen", unterstützte Stadtrat Stefan Kollerer (UKW) diesen Vorschlag. Zweiter Bürgermeister Werner Stapf (UKW) empfand die Idee als gut, denn der Bus könne ja auch an die Kupferberger Vereine ausgeliehen werden.

Alfred Kolenda bat die Stadtratsmitglieder sich dazu Gedanken zu machen und zu überlegen, ob sich die kleine Bergbaustadt das leisten könne. Möglicherwiese würde sich auch die Nachbargemeinde Guttenberg an dem Bürgerbus-Projekt beteiligen. Er, Kolenda, werde allen noch weitere Informationen zu dieser Thematik zur Verfügung stellen und das Projekt bei einer der nächsten Sitzungen wieder aufgreifen.

Ein großes Dankeschön richtete Bürgermeister Alfred Kolenda bei der Stadtratssitzung am Dienstagabend an den Freistaat Bayern, denn Kupferberg bekommt eine weitere Bedarfszuweisung von 350 000 Euro. Die offizielle Übergabe des Bescheides ist am 29. November im Finanzministerium in Nürnberg.

Große Freude herrschte im Kupferberger Stadtrat über die Nachricht, dass der Verein der Musikfreunde Kupferberg und seine Stadtkapelle am 28. November in der Steinachtalhalle in Stadtsteinach zusammen mit der Faschingsgesellschaft Stadtsteinach den Kulturpreis der Landkreises Kulmbach bekommt.

Kanal muss verlegt werden

Für das neuerschlossene Baugebiet "Schieferberg III - Erweiterung" ist noch ein Oberflächenwasserkanal zu verlegen, um das Hangwasser abzuleiten. Die Trasse führt über den Anliegerweg bis zum "Bürgermeisterkanal" in der Lindenstraße. Bürgermeister Alfred Kolenda (UKW) gab am Dienstagabend bekannt, dass mit den betroffenen Eigentümern des Anliegerweges und dem Ingenieurbüro a+i aus Neudrossenfeld im Oktober eine Ortsbesichtigung durchgeführt wurde und keine Einwände vorgebracht wurden. Die Firma D&Z Bau ist bereit, die zusätzliche Maßnahme auf Grundlage der Preise des Bauvertrages zur Erschließung des Baugebietes "Schieferberg III" zum Preis von 48 250 Euro auszuführen. Der Kupferberger Stadtrat nahm den Sachverhalt zur Kenntnis und beschloss einstimmig, den Auftrag an die Firma D&Z Bau GmbH aus Neudrossenfeld zu vergeben.

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