Himmelkron
Gemeinderat

Bekommt Himmelkron ein Seniorenheim?

Die Gemeinde ist derzeit im Gespräch mit möglichen Betreibern. Die Chancen stehen gut für eine baldige Verwirklichung, sagt Bürgermeister Gerhard Schneider.
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Auf diesem Grundstück der Gemeinde Himmelkron könnte ein Seniorenheim entstehen. Foto: Werner Reißaus
Auf diesem Grundstück der Gemeinde Himmelkron könnte ein Seniorenheim entstehen. Foto: Werner Reißaus

Positive Nachrichten hatte Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) in der Sitzung des Gemeinderates am Dienstagabend zur gewünschten Errichtung eines Seniorenheimes. So ist die Gemeinde Himmelkron derzeit mit dem Unternehmen SO Nursing Homes GmbH aus München in aussichtsreichen Gesprächen, um auf dem gemeindlichen Grundstück am Rande des Wohnbaugebietes "Weißmaintal" eine Senioreneinrichtung in absehbarer Zeit entstehen zu lassen. Bereits in der anschließend nichtöffentlichen Sitzung erfolgten weitere Beratungen. Zum derzeitigen Sachstand gab Bürgermeister Schneider bekannt: "Wir sind derzeit mit zwei Unternehmen in intensiveren Gesprächen und wir haben jetzt von einem Unternehmen einen Zwischenstand vorgelegt bekommen, dass sie sich auf einem guten Weg befinden. Und auch das andere Unternehmen hat angekündigt, entsprechende Unterlagen vorzulegen. Ich freue mich über diese gute Entwicklung, aber weitere Details kann ich nur in nichtöffentlicher Sitzung mitteilen."

Für den bevorstehenden Neubau einer Kindertagesstätte in der Nähe des Schulhauses Lanzendorf hat der Gemeinderat nach der erfolgten Ausschreibung die Architektenauswahl getroffen. Der Auftrag ging einstimmig an das Architekturbüro Kestel in Kulmbach bei einem Gesamt-Honorarangebot von 209 288 Euro.

Wie Bürgermeister Gerhard Schneider dem Gemeinderat mitteilte, sind bei der letzten Begehung des Schulhauses Lanzendorf durch den Kommunalen Unfallversicherungsverband Beanstandungen und Mängel festgestellt worden. Während die kleineren Mängel in der Zwischenzeit durch den Bauhof bereits behoben wurden, sind jetzt noch die Fluchttreppen zu erneuern. So ist die Wendeltreppe am Schulhaus durch eine vorschriftsmäßige Fluchttreppe zu ersetzen und an der Turnhalle ist ein Notausgang mit einer Fluchttreppe zu schaffen. 2. Bürgermeister Harald Peetz (CSU) zeigte dafür, was die vorhandene Wendeltreppe am Schulhaus angeht, kein Verständnis: "Das ist ein Schwachsinn, aber unsere Bürokratie sorgt schon dafür!" Bürgermeister Schneider schlug vor, dass weitere Einzelheiten zur Nachbesserung von Schutzgeländern im Rahmen eines Ortstermines mit dem Bauausschuss festgelegt werden.

Gemeinderat Ottmar Schmiedel (SPD) mahnte die Erstellung des Haushaltsplanes für 2019 an. "Wir müssen uns zusammensetzen, denn wir haben heute ziemlich viel Geld ausgegeben ohne einen Haushaltsplan."

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