Leuchau
Fahrradbörse

Bei der Radbörse in Leuchau war das Angebot groß wie nie

Die Fahrradbörse des RSC Leuchau war auch in diesem Jahr ein Besuchermagnet. Das Angebot war groß wie nie zuvor.
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Riesen-Andrang herrschte auch in diesem Jahr bei der Fahrradbörse Leuchau: 393 Fahrräder zwischen 10 Euro und 1800 Euro hatte der RSC Leuchau in diesem Jahr im Angebot.Foto: Sonny Adam
Riesen-Andrang herrschte auch in diesem Jahr bei der Fahrradbörse Leuchau: 393 Fahrräder zwischen 10 Euro und 1800 Euro hatte der RSC Leuchau in diesem Jahr im Angebot.Foto: Sonny Adam
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Mehr als 393 Fahrräder, insgesamt mehr als 500 Artikel, die auf Käufer warteten: So groß war die jährliche Fahrradbörse des RSC Leuchau auf dem Hof der Familie Ramming noch nie. "Wir haben in diesem Jahr so viele Fahrräder wie noch nie", erklärte der Vorsitzende des RSC Leuchau Roland Gräf.

393 Fahrräder aus der gesamten Region wurden angeliefert. Sechzig freiwillige Helfer hatten die Zweiräder im Vorfeld inspiziert, berieten bei der Veranstaltung die Kunden. Die Freiwillige Feuerwehr sorgte wiederum dafür, dass kein Verkehrschaos ausbrach.

Große Freude hatte auch Werner Ramming, der sein Hofgelände jedes Jahr aufs Neue zur Verfügung stellt: "Wenn man sieht, wie viele Leute kommen, ist das für mich jedes Jahr wieder eine Freude. Ich freue mich für jeden, der ein Rad findet", sagte er.

Auch in diesem Jahr kamen die Schnäppchenjäger frühzeitig. Schon eine halbe Stunde vor der Toröffnung standen Hunderte am Tor und warteten.

"Wir haben in diesem Jahr qualitativ sehr hochwertige Räder im Angebot. Unser teuerstes Rad ist ein E-Bike - es kostet 1800 Euro", so der Vorsitzende des RSC Roland Gräf. Die Zahl der abgegebenen E-Bikes steigt von Jahr zu Jahr. Diesmal waren schon 15 elektrisch angetriebene Räder im Angebot.

Besonders begehrt bei der Börse 2018 waren Kinder- und Jugendräder. "Wir haben 120 Fahrräder für Kinder- und Jugendliche", sagte Gräf. Theresa Hofknecht (4) brauchte nicht einmal zwei Minuten, um ihr Wunschrad auszusuchen. Sie wusste schon vor dem Kauf, dass sie ein rosarotes Prinzessin-Lillifee-Rad wollte. "Das Fahrrad hat noch eine rosa Picknick-Tasche drauf. Das ist so toll", war die Kleine ganz begeistert. Und für nicht einmal ein Drittel des ursprünglichen Kaufpreises musste die Kleine ihre Paten Thomas Scherzer und Kathrin Lindner nicht lange überzeugen.

Ganz andere Ansprüche dagegen hatte Noah Wagener. Der Sechsjährige hatte sich sein coolstes T-Shirt - ein Batman-Shirt - für die Börse angezogen. Und auch sein Rad sollte "cool" sein. Schnell hatte er sein Herz an ein schwarzes Mountainbike mit 21-Gang-Schaltung verloren. "Das passt", so der kleine Experte.

Fündig wurden viele: Martin Fischer kaufte für seinen Sohn Elias einen kleinen grünen Traktor. "Für 25 Euro kann man nichts sagen", fand der Papa. Doch auch im etwas hochpreisigeren Segment blieben die Räder nicht lange stehen. "Ich wollte eigentlich nicht so viel ausgeben, aber ich konnte nicht widerstehen", erklärte Nadja Passing (28). Die 28-jährige aus Ködnitz hat ein Ghost-Mountainbike gefunden, das nur 100 Kilometer gefahren wurde. "Es hat 30 Gänge, Shimano-Schaltung und kostet nicht einmal mehr die Hälfte wie ursprünglich", so Nadja Passing. Dass sie ihren Papa mitgenommen hatte und er sich bereit erklärte, das Superschnäppchen, auch wenn es ein bisschen über den ursprünglich anvisierten Preis liegt, zu bezahlen, machte die Entscheidung natürlich noch einmal leichter.

Der RSC Leuchau hatte allerdings nicht nur Fahrräder in allen Farben und Formen im Repertoire, bei der Börse gab es auch Dreiräder, Bobbycars, Kettcars und weitere Gefährte für Kinder. Außerdem wurden Fahrradanhänger feilgeboten. Auch in diesem Jahr gab es wieder Kaffee und Kuchen, Wienerle und Käsebrote. Und viele nutzten die Gelegenheit, um auch beim lukullischen Angebot zuzugreifen.


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