Harsdorf
Gaudi

"Beach Boys" treffen beim Harsdorfer Fasching auf "Status Quo"

Das Showprogramm beim "Horschdorfer Fasching" konnte sich sehen lassen. Die "Beach Boys" trafen "Status Quo", Oliver Dörfler glänzte als Chris Robert und Marilena. Bei den Dorfgesprächen in der Gemeindekanzlei blieb kein Auge trocken.
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Die Gruppe "Status Quo" ließ die siebziger Jahre wieder aufleben. Foto: Werner Reißaus
Die Gruppe "Status Quo" ließ die siebziger Jahre wieder aufleben. Foto: Werner Reißaus
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Der "Horschdorfer Fasching" ist längst den Kinderschuhen entwachsen. Am Samstagabend präsentierten die Faschings-Freaks um Matthias und Oliver Dörfler ein tolles Programm, das die rund 150 Besucher restlos begeisterte. Da blieb kein Auge trocken.

Riesiger Applaus war für die über 20 Akteure der verdiente Lohn für ihre wochenlangen Proben. Harsdorf ist nicht nur im Laienspiel zu einer festen Größe im Landkreis geworden, sondern inzwischen auch im Fasching. Die beiden DJs Thomas Hirschmann und Berthold Dörfler von "Frankonian Sound Masters" sorgten zwischen den Auftritten für die richtige Tanzmusik für Jung und Alt.


Auftakt mit Ohrwurm


Das abwechslungsreiche Show-Programm wurde mit dem gemeinsamen Lied "Wir ham Fasching heit in Horschdorf" eröffnet, ein Lied, das sich in der Gemeinde längst zu einem Ohrwurm entwickelt hat. Die Moderation übernahmen Elena Dörfler und Alexander Masel, für die musikalischen Higlights sorgten die "Beach Boys" (Matthias Dörfler, Rudi Gräf, Marco Gräbner, Dirk Wesser und Andre Opel) sowie die Band "Status Quo" (Yannik Dörfler, Noah Dörfler, Christoph Seuß und Alexander Masel).

Oliver Dörfler trat zunächst als Chris Roberts auf, später sang sich das Multitalent als Volksmusiksternchen Marilena in die Herzen der Besucher.


Bürgermeister im Mittelpunkt

Bei den Sketchen spielte der Bürgermeister die Hauptrolle. Rudi Gräf wusste die Eigenheiten von Günther Hübner trefflich darzustellen.

In der Kanzlei kommen hin und wieder bekannte Politiker vorbei, wie beispielsweise Landrat Klaus Peter Söllner (Matthias Dörfler) und sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel (Elena Dörfler). Klar, dass der Bürgermeister förmlich über sich hinaus wuchs.

Mit im Programm auch SPD-Gemeinderat und Friedhofsbeauftragter Wolfgang Hinsche (Marco Gräbner) oder die Leiterin der Harsdorfer Theatergruppe, Heike Schoberth-Wesser (Elena Dörfer). Einfach köstlich die Dialoge, und als der Bürgermeister einmal auf das stille Örtchen musste, kam just in dem Moment sein Stellvertreter Manfred Zapf (Matthias Dörfler) in die Amtsstube - und der hatte nichts Eiligeres zu tun, als sich auch einmal auf den "Stuhl der Macht" zu setzen.


Bonussystem für Hundekotbeutel


Dirk Wesser machte als Dieter Kramer und dem Rathauschef den Vorschlag, ein Bonussystem für die Hundekotbeutel einzuführen. Für wahre Lachsalven sorgt schließlich Gisela Hinsche (Michaela Dörfler), die davon gehört hatte, dass die Gemeinde für den Bauhof einen neuen Mitarbeiter eingestellt habe. Der könnte doch ihren Fischteich säubern - Untersteinach ließ grüßen.

Als Kerwaburschen überzeugten André Kretzer und André Opel, die später auch noch als "Heiner Koch" und "Franz Huster" zu sehen waren. Für einen furiosen Abschluss sorgte die Showtanzgruppe mit Heike Dörfler, Elena Dörfler, Matthias Dörfler, Yannik Dörfler, Noah Dörfler, Christoph Seuß, Alexander Masel, Dirk Wesser und Barbara Gewinner.

Ein dickes Lob verdienten sich auch Barbara Gewinner, Sabine Opel und Ilona Dörfler, die für die Masken zuständig waren. Für die Technik sorgten Berthold Dörfler, Thomas Hirschmann und Klaus Gewinner.
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