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Himmelkron
Entwicklung

Auf ehemaligen Bauernhof in Himmelkron entstehen vorerst keine 19 Apartments

Der Gemeinderat Himmelkron lehnte die Nutzungsänderung ab.
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Die beantragte Nutzungsänderung eines landwirtschaftlichen Anwesens in  ein Wohnhaus mit 19 Apartments lehnte der Gemeinderat  ab.Werner Reißaus
Die beantragte Nutzungsänderung eines landwirtschaftlichen Anwesens in ein Wohnhaus mit 19 Apartments lehnte der Gemeinderat ab.Werner Reißaus

Der Antrag auf Nutzungsänderung eines landwirtschaftlichen Anwesens zu einem Wohnhaus mit 19 Apartments auf dem Grundstück Bauhof 1 hat in der vorliegenden Form für den Gemeinderat keine Aussicht auf Erfolg. Das zeigte die Abstimmung, die das gemeindliche Einvernehmen einstimmig verweigerte.

Der Grund: Auf dem Grundstück fehlen die dafür notwendigen Stellplätze. Bürgermeister Gerhard Schneider: "Ich habe deshalb massive Vorbehalte gegen eine Nutzungsänderung des Anwesens."

Auch die gleichzeitig beantragte Versetzung der Verkehrsampel stieß nicht auf Gegenliebe. Zweiter Bürgermeister Harald Peetz: "Der Antragsteller muss sich Gedanken machen, wie er die Stellplätze bereitstellen kann. Das kann nicht unsere Aufgabe sein."

Anschlussstelle Himmelkron Richtung Süden immer offen

Bekanntgegeben wurden von Bürgermeister Gerhard Schneider die Verkehrsbeschränkungen auf dem Autobahnabschnitt Marktschorgast - Himmelkron. Grundsätzlich werde die Anschlussstelle Himmelkron in Richtung Süden immer geöffnet sein.

Lediglich in Richtung Norden wird es an der Anschlussstelle zu ein oder zwei Sperrungen kommen. Mit den Arbeiten wird bereits am 2. März 2020 begonnen und die Hauptarbeiten sollen am 2. Oktober 2020 beendet sein.

In zwei Jahren folgt dann 2022die Sanierung der Autobahn ab der Talbrücke Lanzendorf bis Bindlach, teilte der Bürgermeister mit.

Das Staatliche Bauamt Bayreuth teilte auch mit, dass an der Bernecker Straße drei Linden von einer Fachfirma versetzt werden. Die Kosten bezifferte Schneider mit 6000 Euro.

Maßnahmen bei der Wehr

Am Feuerwehrgerätehaus Himmelkron ist eine neue Stützmauer nötig. Die 3500 Euro Materialkosten für die Beton-Winkelsteine übernimmt die Gemeinde. Die Arbeiten führen Aktiven der Feuerwehr selbst aus mit Unterstützung vom gemeindlichen Bauhof.

Treppenstufen oder eine Rampe von den Parkplätzen zum Garagenhof der Feuerwehr werden für notwendig gehalten, das soll noch geprüft werden. Hans Matussek (CSU/FWG) will t mit der Feuerwehr vor der Fassade des Garagenneubaus zwei Bäume pflanzen; dafür wird ein Stellplatz geopfert.

Die Firma E-Schumm wird im neuen Anbau des Feuerwehrgerätehauses eine Abgasabsauganlage für 9000 Euro einbauen. Für die Ersatzbeschaffung von Vollmasken und Lungenautomaten für den Atemschutz für die Feuerwehren Himmelkron und Lanzendorf wurden 5885 Euro bewilligt.

Genehmigt wurde auch die Kostenübernahme der Lkw-Führerscheine der Klasse C für die Feuerwehrdienstleistenden Dominik Bär (Feuerwehr Himmelkron) und Markus Tischhöfer (Feuerwehr Gössenreuth) mit Gessamtkosten von 2020 Euro.

Warten auf Seniorenzentrum geht noch lange weiter Der Bau einer Senioreneinrichtung scheint sich in der Gemeinde Himmelkron nach den Worten von Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) zu einer unendlichen Geschichte zu entwickeln. Eigentlich hatten Bürgermeister und Gemeinderat fest an einen baubeginn 2020 geglaubt, doch seit Langem herrscht beim möglichen Investor in Italien Funkstille. Der Gemeinderat beschloss daher, sich nicht mehr an die Abmachungen zu halten und die Geschäftsbeziehungen abzubrechen.

Bürgermeister Gerhard Schneider bezeichnete die Entwicklung als Rückschlag in den Bemühungen um eine Senioreneinrichtung: "Wir müssen nach vorn schauen und erneut Ausschau nach möglichen Betreibern halten. Es ist unser gemeinsamer Wille, und wir brauchen eine Senioreneinrichtung mit einer Tagespflege."

Dritter Bürgermeister Peter Aßmann (SPD) sprach von einer "Luftnummer" und forderte wie Zweiter Bürgermeister Harald Peetz (CSU), "dem möglichen Investor die Enttäuschung und Verärgerung der Gemeinde Himmelkron in nicht allzu höflicher Form mitzuteilen". Der neue Gemeinderat soll einen Investor/Betreiber für eine Senioreneinrichtung finden.

Mittelzentrum-Rat soll's richten "Grünes Licht" gab der Gemeinderat für die Schaffung eines Mittelzentrum-Rates. Auslöser für diese einstimmige Entscheidung war ein schriftlicher Antrag der CSU/FWG-Fraktion, den Fraktionsvorsitzender und 2. Bürgermeister Harald Peetz (CSU) bereits in der letzten Sitzung mündlich ankündigte: "Wir sollten anfangen, das Mittelzentrum mit Leben zu erfüllen und auch zu nutzen. Es brachliegen zu lassen, wäre zu schade."

In dem Antrag der CSU/FWG-Fraktion wird festgestellt, dass die Gemeinde Himmelkron seit über einem Jahr mit den Städten Bad Berneck und Gefrees ein gemeinsames Mittelzentrum bildet: "Um die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, aber auch unsere gemeinsame Verantwortung und Bedeu-tung für die Region zu nutzen, müssen die drei Kommunen ein gemeindeübergreifendes Gremium schaffen, in dem Absprachen getroffen werden können und ein gemeinsames Konzept für die Zukunft entwickelt werden muss."

Das Gremium soll nach den Vorstellungen der CSU/FWG-Fraktion aus den Bürgermeistern der drei Kommunen gebildet und zuzüglich mit einer Vertreterin oder einem Vertreter der jeweiligen Verwaltung sowie Gemeinde- beziehungsweise Stadträten aus den Ratsgremien von Himmelkron, Bad Berneck und Gefrees besetzt werden.

Weiter wurde vorgeschlagen, dass Bürgermeister Gerhard Schneider und die Verwaltung Gespräche mit Bad Berneck und Gefrees aufnehmen sollten, um die Bildung eines Mittelzentrum-Rates nicht nur vorzuschlagen, sondern sich auch dafür entsprechend einzusetzen.

Die beiden Fraktionen von Freie Wähler und SPD stimmten dem Antrag der CSU/FWG-Fraktion vollinhaltlich zu und Ottmar Schmiedel (SPD) bezeichnete es als "traurig", dass seit der Bildung des Mittelzentrums "noch Nichts" passiert ist.

Kurz notiert aus dem Gemeinderat Die Niederschriften aus der öfentlichen Sitzung des Gemeinderates werden ab sofort auf der Homepage der Gemeinde Himmelkron veröffentlicht.

Hans Matussek hielt die Sicherung eines Entwässerungsgrabens zwischen Gössenreuth und Streit mit Wasserbausteinen für notwendig.

Ottmar Schmiedel erinnerte an die Anschaffung einer zweiten Schaukel auf dem Kinderspielplatz im Baugebiet "Weißmaintal" und regte den Bau einer Rampe an, um auch mit Kinderwagen zum Spielplatz problemlos zu gelangen.

Manuel Gumtow und Alfons Lauterbach (beide FW) brachten die Zufahrt zum Neubau der Kindertagesstätte in Lanzendorf ins Gespräch. Bürgermeister Gerhard Schneider hielt hier einen Ortstermin mit dem Bauausschuss für notwendig.

Dem Förderkreis zur Erhaltung und Verschönerung der Kulturlandschaft im Bereich der Gemeinde Himmelkron wird für ein Buchprojekt ein Zuschuss von 3000 Euro gewährt. in dem Buch geht es um die historische Baille-Maille-Allee und der Druck von 1500 Stück kostet 12 000 Euro.

Zum Erlass einer Einbeziehungssatzung "An den Auwiesen", Bereich Erlenweg, Gemeinde Harsdorf, gab der Gemeinderat seine Zustimmung.

Die Arbeiten Unterhalt und der Instandsetzung von Kanälen und Wasserversorgung in der Gemeinde Himmelkron wurden an die Firma Luding, Regnitzlosau, zum Angebotspreis von 60 232 Euro vergeben.

Das Rathaus Himmelkron wird mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet und gleichzeitig soll ein Anschluss an das Behördennetz erfolgen. Die Gesamtkosten wurden auf 70 000 Euro gedeckelt. Die Gemeinde Himmelkron erhält dazu einen maximalen Zuschuss von 50 000 Euro.

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