Kulmbach
Burggeflüster

Am Trinkverhalten arbeiten

In manchen Büros geht ohne Kaffee (fast) nichts.
Artikel drucken Artikel einbetten
Archiv/Christin Klose, dpa
Archiv/Christin Klose, dpa

Auch in Redaktionen gibt es Kollegen, deren erster Weg frühmorgens an den Computer führt, um ihn einzuschalten - und der zweite an den Kaffeeautomaten. Ich selber bin eher - sagen wir einmal - ein Genusstrinker. Wenn beispielsweise jemand einen Kuchen mitbringt, nehme ich dazu schon auch einmal einen Kaffee.

Oder am Freitagabend, wenn wir bei unseren Freunden zum Spieleabend zu Gast sind, gönne ich mir eine Tasse des Getränks, das in einer hochwertigen Maschine mit einer nicht ganz billigen Sorte gebrüht wird und richtig lecker ist.

Mein Trinkverhalten rührt offenbar aus einer längst vergangenen Zeit, als die Lehrmeinung vorherrschte, ab der zweiten Tasse Kaffee begebe man sich in exorbitante Gesundheitsgefahr. Inzwischen weiß die Wissenschaft, wie es erst kürzlich in einer Meldung hieß, dass bis zu vier Tassen Filterkaffees am Tag der Gesundheit eher zu- als abträglich seien.

Sozusagen Kaffee auf die Mühle meines inzwischen erwachsenen Sohnes, der seit Monaten nölt, warum wir in unserem Haushalt nicht wenigstens eine ordentliche Kaffeemaschine hätten?! - Naja, muss ich halt erst ein wenig an meinem Trinkverhalten arbeiten...

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren