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Altdrossenfeld
Alte Schmiede

Altendrossenfelder Schandfleck soll verschwinden

Über das Gebäude wurde schon öfters diskutiert, nun scheint sich etwas zu tun: Die denkmalgeschützte Alte Schmiede in Alt drossenfeld ist mittlerweile verkauft, der neue Eigentümer will sie restaurieren und nutzen. Wie genau, steht allerdings noch nicht fest.
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Die Chancen stehen gut: Der Schandfleck Alte Schmiede in Altdrossenfeld soll in absehbarer Zeit saniert werden. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, einen Förderantrag zu stellen. Foto: Horst Wunner
Die Chancen stehen gut: Der Schandfleck Alte Schmiede in Altdrossenfeld soll in absehbarer Zeit saniert werden. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, einen Förderantrag zu stellen. Foto: Horst Wunner
Die Mitglieder des Neudrossenfelder Gemeinderats befassten sich am Montagabend im Rahmen der Städtebauförderung mit der Frage, inwieweit dem neuen Eigentümer dabei geholfen werden kann. Bürgermeister Harald Hübner (CSU): "Wir haben mit der Regierung Gespräche geführt. Wir müssten uns an dieser privaten Maßnahme voraussichtlich mit einem Betrag von 24.000 Euro beteiligen, damit sie verwirklicht werden kann. Das sollte es uns wert sein, so ein Baudenkmal zu erhalten."

Auch Peter Rösch sprach sich dafür aus: "Die Kommune tut gut daran, diesen Schandfleck verschwinden zu lassen." Ebenso machte sich Silvia Eichner für eine Förderung stark, weil die Renovierung äußerst unterstützungswürdig sei und das Gesicht von Altdrossenfeld an Schönheit gewinne.

Björn Sommerer wollte erst noch wissen, was aus dem Gebäude nach der Fertigstellung wird.
"Für was geben wir unser Geld eigentlich aus?", fragte er.

Als weitere unterschiedliche Meinungen zur Sprache kamen, meinte Verwaltungsleiter Rainer Schimpf: "Wir können froh sein, einen Idealisten gefunden zu haben, der sich um das fast verfallene Bauwerk kümmert. Genaue Zahlen über die Größenordnung der Wiederherstellung lägen noch nicht vor. Es gehe heute in erster Linie darum, den Förderantrag auf den Weg zu bringen. "Wenn wir nichts machen, können Zuschüsse verloren gehen."

Und Bürgermeister Hübner fügte bestätigend hinzu: "Alle haben bisher den Schandfleck beklagt, nun sollte von der Gemeinde ein Signal gesetzt werden." Der Betrag, der im Raum stehe, sei überschaubar und machbar.
Den Vorschlag Hübners, die Verwaltung mit der Einreichung eines entsprechenden Förderantrags zu beauftragen und Haushaltsmittel einzuplanen, wurde einstimmig befürwortet.

In diesem Zusammenhang entschloss sich der Gemeinderat, auch eine Städtebauförderungsmaßnahme für Michael Rothenbücher einzubinden. Der Besitzer des Restaurants "Bergmühle" hat vor, das daneben liegende Gebäude zu sanieren und weitere Gästezimmer anzubieten. Dem Tourismus im Kernort würde das nützen, war sich das Gremium unisono einig.
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