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Neuenmarkt
Kommunalwahl

Alexander Wunderlich löst Siegfried Decker ab

Alexander Wunderlich (CSU) ist neuer Neuenmarkter Bürgermeister. Er setzte sich gegen seinen Kontrahenten Horst Schirmer (NG) klar durch.
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Siegfried Decker (NG) gratulierte seinem Nachfolger Alexander Wunderlich (CSU), der sich gegen Horst Schirmer durchsetzte. Foto: privat
Siegfried Decker (NG) gratulierte seinem Nachfolger Alexander Wunderlich (CSU), der sich gegen Horst Schirmer durchsetzte. Foto: privat
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Er hat es geschafft: Alexander Wunderlich (CSU) ist neuer Neuenmarkter Bürgermeister. Der 49-Jährige löst Siegfried Decker (NG) ab, der nicht mehr kandidiert hatte. Bei der gestrigen Wahl erhielt Wunderlich 78,95 Prozent der Stimmen, sein Kontrahent Horst Schirmer (NG) hatte mit 21,05 Prozent das Nachsehen.

Wunderlich will Wir-Gefühl stärken

Von dem großen Vertrauensbeweis zeigte sich Wunderlich überrascht. "Dass der Vorsprung so deutlich sein wird, hätte ich nicht erwartet", so der CSU-Kandidat, der seinem Herausforderer wie auch der SPD und den Freien Wählern für den fairen Wahlkampf dankte. Wunderlich, der es sich zum Ziel gemacht hat, das Wir-Gefühl in Neuenmarkt zu stärken, feierte gestern Abend im FC-Sportheim zusammen mit der CSU sowie Vertretern der SPD und der Freien Wähler.

Decker gratuliert

Siegfried Decker ließ es sich nicht nehmen, seinem Nachfolger zu gratulieren. Es sei zu erwarten gewesen, dass Wunderlich das Rennen machen werde, sagte Decker, der deutlich machte, dass dieser durch seine kommunalpolitische Erfahrung einen Vorteil gehabt habe. Wunderlich habe einen deutlichen Vertrauensbeweis erfahren. Decker dankte Horst Schirmer, der sich als Neuling zur Verfügung gestellt und dem Bürger eine Alternative geboten habe.

Schirmer hatte sich mehr erhofft

Horst Schirmer war gestern als Wahlhelfer im Feuerwehrhaus in Hegnabrunn eingesetzt und erfuhr am Telefon von der doch recht deutlichen Niederlage. Er habe sich mehr erhofft, doch den Wählerwillen müsse man akzeptieren, stellte er fest. Nach seinem Dienst im Wahllokal wollte er Alexander Wunderlich aufsuchen und diesem zu seinem Wahlerfolg gratulieren.