Kulmbach
Gespräche

Acht Kulmbacher Bürgermeister unterstützen das Volksbegehren

Die Initiative "Transition Kulmbacher Land" hat eigenen Angaben zufolge in den zurückliegenden Tagen alle 22 Bürgermeister im Landkreis besucht.
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Die Initiative "Transition Kulmbacher Land" hat das Gespräch mit Bürgermeistern gesucht.Alexander Müller
Die Initiative "Transition Kulmbacher Land" hat das Gespräch mit Bürgermeistern gesucht.Alexander Müller

Dabei hat sie auch ermittelt, wie die Oberhäupter der Kommunen im Landkreis Kulmbach zum aktuell laufenden Volksbegehren "Rettet die Bienen" stehen. Den Erhebungen von "Tra.Ku.La" zufolge unterstützen acht Bürgermeister das Anliegen - je vier waren unentschieden oder dagegen. Vier weitere Rathaus-Chefs waren krank, zwei wurden noch nicht erreicht. "Wir appellieren an die vier, die noch unentschieden sind, zu unterschreiben - denn alles ist besser, als nichts zu tun." Ein Beispiel könne hier die Burgkunstadter Bürgermeisterin Christine Frieß (CSU) sein, die sich öffentlich in die Liste für das Volksbegehren eingetragen habe.

Die Vertreter der Initiative "Transition Kulmbacher Land" wollten aber auch in einen Dialog mit den Bürgermeistern kommen. Daher übergaben sie allen ein Buch des Wissenschaftsjournalisten Harald Lesch mit dem Titel "Wenn nicht jetzt, wann dann?". Hier sei man der Kulmbacher Buchhandlung Friedrich für die Unterstützung dankbar. Ziel von "Tra.Ku.La" sei es, Brücken zu bauen.

Man habe sehr gute Gespräche führen und deutlich machen können, dass die Politik für manche Problemfelder inzwischen zu langsam sei und die Bürger weiter seien. Hier gebe es aber positive Beispiele aus anderen Ländern, an denen sich die deutsche Politik orientieren könne. Harald Lesch mache in seinem Buch, das auch viele Anliegen thematisiere, die "Tra.Ku.La" teile, deutlich, dass der Anstoß dazu von unten nach oben gehen müsse. Insofern habe man den Bürgermeistern auch deutlich gemacht, dass man zusammen agieren wolle.

Die Initiative hat sich im vergangenen Jahr in Kulmbach gegründet und befasst sich mit Themen wie Foodsharing, solidarische Landwirtschaft und Urban Gardening. Sie trifft sich jeden zweiten Montag um 19.30 Uhr im Saal der Gemeinschaft in der Kirche (Weltrichstraße 1, Kulmbach). Mitmachen kann nach Angaben der Initiative jeder - unabhängig von Alter, Herkunft, Einkommen oder sozialem Status.

Kontakt: Telefon: 09221/66179, E-Mail: transitionkulmbach@posteo.de, Internet: www.transition-kulmbach.de, Facebook: Transition-Kulmbach



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